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Trinkgeld und Reisekasse / Tipps zur Route (Gelesen: 12843 mal)
aries1
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Beiträge: 25
17.02.14 um 00:22:52
 
habe hier einiges gelesen - möchte bitte ganz aktuelle Infos
in 3 Wochen gehts los - für 3 Wochen
Hotels und Inlandsflüge sind bezahlt
div. Langstreckentaxis (2 Std Fahrt), Züge und Busse muß ich vor Ort bezahlen - in welcher Währung normaler Weise???
Ansonsten Nahrung, Eintritte, Trinkgelder, wenn man sich was kaufen will - halt den Alltag finanziell bewältigen.
Wieviel Geld soll ich in BAR mitnehmen? Ich reise alleine und muß damit rechnen, daß ATM nicht funktioniert. Daher dachte ich an Hälfte Euro / Hälfte US$. Aber wieviel insgesamt für 3 Wochen?
Ich schleppe dann das ganze Geld in kleineren Scheinen mit mir herum - zur Sicherheit, weil ja niemand weiß, ob der nächste ATM funktioniert. Für 3 Wochen insgesamt Euro 1.500,-? Kann ja sein, daß ich etwas interessantes einkaufen will - ein Bild vielleicht oder eine Skulptur. Was meint ihr? Ist ganz schön viel Geld zum herumschleppen....
Wieviel Euro soll ich anfangs in Kyat wechseln?
Ich bin nur kurz in Yangon, dann gleich beim goldenen Felsen. Danach gehts nach Lashio, Hsipaw und Kyaukme - da gibts sicher keine ATMs... Vielleicht dann wieder in Pyin Oo Lwin.... Aber von dort will ich per Taxi nach Mandalay - was kostet das? Welche Währung?
Sollte es notwendig sein, soll ich eher in Euro oder US$ bezahlen?
Überall lese ich, nur 50er und 100er Scheine mitnehmen - sowohl in Euro, als auch in US$.
Was ist mit Trinkgeld? In anderen Ländern gab man in der Regel 1 US$ Trinkgeld. Wieviel Trinkgeld bekommt der Guide für 1 Tag? Oder der Fahrer für 1 Tag? In welcher Währung?
Wenn ich keinen Guide habe, wieviel % Trinkgeld bekommt ein Taxifahrer oder im Restaurant? Da braucht man doch US$ 1,- und
US$ 5,- Scheine, oder nicht?
Von Mandalay fliege ich nach Bagan - der Flug ist schon bezahlt.
Von Bagan fliege ich nach Heho - Flug ist auch schon bezahlt.
Heho - also Inle See - ich würde gerne in Dörfer zum Stamm der Padaung. Hat jemand einen Tipp?
Von Heho fliege ich nach Ngapali. Kann man dort gut schnorcheln?
Ich bin neu hier und generell neu in Foren und bitte einfach um konkrete Antworten. Wenn möglich, Frage für Frage. Vielen Dank, ich hoffe, es kann mir jemand helfen, der gerade erst vor Ort war oder aktuell ist.
DANKE !!!!!!!!!!
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RainerW
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Beiträge: 22
Antwort #1 - 17.02.14 um 22:19:03
 
Hallo;

ich war Ende Jan  bis Mitte Februar vor Ort, funktionierende ATMs gabs definitiv überall, wo ich gewesen bin (Yangon, Bagan, Meiktila, Thazi, Kalaw, Inle, Taungyi, Mandalay, Piyn Oo Lwin), es gab also nie ein Problem, an cash zu kommen. Man kann alles in Kyat zahlen -  seltsamerweise bis auf die Zugtickets, obwohl die auch nur max. 5$ kosteten. Ich hatte zur Sicherheit Dollars dabei, es wäre aber auch bis auf die erwähnte Ausnahme auch ohne gegangen.

Wieviel Geld Du brauchst und wieviel Du wechseln solltest kann man nicht allgemein sagen, das hängt einfach davon ab, in welcher Preis- und Komfortstufe Du reisen wirst; ich habe mir auch wg. der ATM-Gebühren (5000 Kjat fix) meistens 200.000 abghoben, das reicht dann schon ne gnaze Weile... Zwinkernd

Zwischen Mandaly und Pyin Oo Lwin vekehren alle 30 min Sammeltaxis (pro Person 6.000- 7000 kjat), einfach übers Hotel buchen, man wird dort abgeholt und auch zum jeweiligen Wunschziel gebracht, bequemer und billiger gehts nicht. Cool

Bei € habe ich immer wieder mal gehört, dass die zum Kurs $=€ angenommen werden, das sollte man also eher vermeiden. Kleine Scheine waren kein Problem.

Trinkgeld. Hm. Schwierig. Man sollte sich immer bewußt sein, dass man schnell mal ein Trinkgeld in Höhe eines Tageseinkommens gibt, was die Einkommensschere zwischen den Leuten, die mit Touristen zu tun habe und dem Rest der Bevölkerung ungut vergrößert. Ich habe es dann nach Sympathie gegegben und wenn, dann eher wenig. Finds selbst heraus...
Normale Kurzstreckentaxis und lokale Restaurants sind so billig, dass Du sicher keine 1- oder 5-$ Scheine fürs Trinkgeld brauchst, das wäre dann mehr als das doppelte. In diesem Fall ist nach meiner Erfahrung Trinkgeld unüblich im Myanamar.

Viel Spass auf Deiner Reise; ich hatte ne absolut wunderbare Zeit dort...

Rainer

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aries1
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Beiträge: 25
Antwort #2 - 19.02.14 um 09:05:39
 
Hallo RainerW,

DANKE!!!

200.000 Kyat > das sind ja ein riesen Menge Scheine. Wie hast du das transportiert, ohne groß aufzufallen und alles sicher zu verwahren?

Sammeltaxi zwischen Pyin Oo Lwin und Mandalay klingt super. Gibt es einen Trick, um den etwas bequemeren Beifahrersitz zu bekommen?

Trinkgeld > wie hoch ist denn der Durchschnittsverdienst in Myanmar? Das habe ich noch garnicht recherchiert....
Das mit dem selber herausfinden der Trinkgeldhöhe wird wohl im Laufe der Reise möglich sein, aber gleich am Anfang werde ich nur 1 Tag in Yangon sein und möchte mir einen Guide nehmen. Da habe ich aber noch keine Erfahrungen - wieviel Trinkgeld gibt man einen Guide für 1 Tag?

Du schreibst, man kann alles in Kyat bezahlen, außer den Zug. Aus Sicherheitsgründen - falls der ATM nicht geht - möchte ich lieber etwas mehr Bargeld mitnehmen. In Yangon am Flughafen würde ich dann Euro in Kyat wechseln, damit ich die Dollar zur Not für die ländlichen Gegenden habe, falls die dort keine Euro nehmen. Was hälst du von dieser Strategie und was hälst du von folgender Stückelung - macht das Sinn?

Gesamte Reisekasse Euro 1.000,- = die Hälfte in Euro und die Hälfte in US$

von den Euro 500,- wechsel ich am Flughafen Yangon Euro 150,- in Kyat, das sind dann auch ca. 200.000 Kyat (wie lange bist damit durchgekommen?)

die 2. Hälfte der Euro 500,- sind ca. US$ 680,-

3x US$ 100,- = US$ 300,- (zum wechseln auf der Bank)
4x US$   50,- = US$ 200,- (zum wechseln auf der Bank)
5x US$   20,- = US$ 100,- (keine Ahnung, einfach als Sicherheit)
5x US$   10,- = US$  50,- (keine Ahnung, einfach als Sicherheit)
6x US$     5,- = US$  30,- (Züge, Busse, zur Not Taxi oder Eintritt)

Dann habe ich garkeine US$ 1,- Scheine - du meinst also, die braucht man dort sowieso nicht????

Kannst du mir einen Guide empfehlen? Der überall viel gelobte Shwe Min hat keine Zeit und auf die Frage, ob er mir einen anderen Guide vermitteln kann, antwortet er leider nicht Griesgrämig

Trinkgeld in Kyat - also muß man auch viele kleine Scheine mit sich tragen, oder? Stimmt denn das, dass das Geld so richtig eckelig verschmutzt ist? Dann nehme ich lieber eine Plastikfolie statt einem Portmonaie Zwinkernd

Inle > ich würde gerne in ein Dorf gehen, wo die Padaung wohnen - die Menschen mit den Ringen um den Hals. Hast du einen Tipp?

Geschenke in den abgelegenen Dörfern - man kennt das ja. Die Kinder laufen einem hinterher, lachen und hüpfen, man spielt ein bißchen mit ihnen - ich habe eigentlich immer viele Stifte bei mir. Die schöneren Kugelschreiber als Geschenk für Guides oder unterwegs für Bekanntschaften, die bunten Stifte oder Bleistifte für die Kinder. Manchmal habe ich auch schon Schulsachen für Kinder vor Ort gekauft. Hast du in irgendeinem Ort deiner Reise entsprechende Geschäfte gesehen, wo man sowas kaufen kann? Ich will eigentlich nix mitschleppen und vor Ort ist es meist auch billiger, aber aktuell gibts hier im Laden eine tolle Aktion > ganze Sets um Euro 1,- und sie sind nicht so schwer und nicht so sperrig.

Noch eine abschließende Frage > als Frau alleine durchs Land zu reisen > muß ich auf irgendwas besonderes achten? Oder ist wirklich alles so sicher, wie man oft hört?

DANKE DANKE DANKE DANKE  und liebe Grüße


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schokolade 55
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Antwort #3 - 19.02.14 um 17:47:08
 
Kann es sein, dass du dir das Leben zu schwer machst? Smiley

Ausser für Bahnfahrten oder für Inlandsflugscheine wirst du keine US$ mehr brauchen. €`s tun es auch.

Bargeld, welches du mitnimmst steckst du in einen Briefumschlag.

Mit den vielen Nullen bei den Geldscheinen? Daran hast du dich schnell gewöhnt.

Trinkgeld = Bauchsache! Lass auf die nächsten 1000 oder 500 je nach Rechnungssumme aufgehen. Lass das Rückgeld einfach und diskret am Tisch liegen. Ob das richtig oder falsch ist, zu viel oder zu wenig ist, weiss ich auch nicht.







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aries1
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Antwort #4 - 21.02.14 um 08:56:20
 
schokolade 55 schrieb am 19.02.14 um 17:47:08:
Kann es sein, dass du dir das Leben zu schwer machst? Smiley


Ein bißchen muß ich dir sogar Recht geben - ich tendiere zur Perfektion, was nicht für alle Lebenslagen geeignet ist....
Aber ich erkenne es noch selber, was durchaus positiv ist Zwinkernd

Ich werde auch in ländlicheren Regionen unterwegs sein. Sollten mir dort die Kyat ausgehen, werde ich dort wohl eher USS$ wechseln können und nicht €. Außerdem reise ich alleine. D.h., ich habe keinen Sicherheitsgroschen (kann man das noch so nennen?) eines Reisepartners. Geht mir das Geld aus und finde ich keinen funktionstüchtigen ATM, stehe ich irgendwie blöd in der Pampa.

Trinkgeld > werde ich wohl so machen müßen, denn über das Durchschnittseinkommen konnte ich nichts recherchieren....

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schokolade 55
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Antwort #5 - 21.02.14 um 20:08:43
 
aries1 schrieb am 21.02.14 um 08:56:20:
Ein bißchen muß ich dir sogar Recht geben - ich tendiere zur Perfektion, was nicht für alle Lebenslagen geeignet ist....

Deinen Hang zur Perfektion solltest du spätestens bei der Immigration ablegen. Ab dann beginnt die Improvisation und die Zufriedenheit,.... von ein paar Ausnahmen abgesehen..... Zwinkernd Zwinkernd


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Falki
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Antwort #6 - 22.02.14 um 18:45:09
 
aries1 schrieb am 21.02.14 um 08:56:20:
..... denn über das Durchschnittseinkommen konnte ich nichts recherchieren....

Als Anhaltspunkt für das Durchschnittseinkommen hier ein Auszug aus der Seite des Auswärtigen Amtes:
"Das reale Pro-Kopf-Einkommen des Landes (angepasst an die Kaufkraftparität) wird auf jährlich etwa 900 US-Dollar geschätzt
(IWF, August 2013)"
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Walsch
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Antwort #7 - 23.02.14 um 06:19:06
 
Am Land verdienen die schwer arbeitenden Frauen im Strassenbau (!) ca. 5000 Kyatt am Tag , benötigt werden für die Ernährung einer vierköpfigen  Familie etwa 4000 Kyatt pro Tag . So jedenfalls unsere Erfahrung im Rakhine-Staat... in den größeren Städten sieht das wieder anders aus. Vor 2 , 3 Jahren verdiente eine Lehrkraft an der Uni etwa 60 Euro im Monat, das Durchschnittseinkommen ca. 30 Euro im Monat...

( Das sind Auskünfte von Burmesen ).

lg
Walsch

liebe Grüße aus Österreich

Doris und Walter
http://reise-berichte.at
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schokolade 55
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Antwort #8 - 23.02.14 um 13:16:52
 
@walsch
Wie du schreibst, sind das die Angaben von Burmesen und die sollte man so hinnehmen, aber irgendwo muss da ein Denkfehler sein.
Frau im Strassenbau rund 80€ im Monat
Lehrer vor zwei / drei Jahren um die 60 € im Monat.

In beiden Fällen sicher zu wenig, aber ich denke, das kann so nicht ganz stimmen. Ich weiss aber auch nicht, was stimmt. 

@ Falki
900US$ nach Kaufkraftparität !! Es ist sehr gefährlich mit der Kaufkraftparität zu argumentieren. Sie ist ein Hilfsmittel im Vergleich bei Industriestaaten, aber keinesfalls sollte dieser Vergleichsschlüssel für Myanmar vorgenommen werden.

Wahrscheinlich sollte man die Einkommensstruktur in Myanmar in mehrere Gruppen einteilen.

Gruppen wären für mich das  Militär, der Tourismus, Industriebeschäftigte (oder -augebeutete), Landwirtschaft, etc., dann nach Stadtbevölkerung, Landbevölkerung und nach Regionen.

Ich will keine Diskussion lostreten, denn die wäre eine "Kreisdiskussion" und sinnlos.

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aries1
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Antwort #9 - 23.02.14 um 15:45:09
 
danke  danke  danke  danke an alle hier

jetzt habe ich in etwa eine Ahnung betreffend Verdienst.
Wie gesagt, im Laufe der Reise wächst die Erfahrung, aber anfangs ist das immer schwierig.

Ja, ich weiß, dass mein Hang zur Perfektion vor Ort abgelegt werden muß. Es ist ja nur ein Hang Zwinkernd Ich kann mich da dann schon recht gut runterschrauben - das habe ich zuvor auch schon in anderen Ländern gemacht (zuletzt Laos, Vietnam und Kambodscha).  Gott sei Dank habe ich nicht den Hang zum Realitätsverlust Zwinkernd

Bald gehts los - ich freue mich schon sehr!
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octopus
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Antwort #10 - 23.02.14 um 16:27:48
 
@schokolade
was Frauen im Strassenbau verdienen, weiß ich nicht - in jedem Fall skandalös wenig. Aber dass Lehrer zumindest auf dem Land auch sehr wenig verdient haben, wurde mir aus erster Hand erzählt. (Stand 2012). Daher war es  - und vielleicht ist es noch immer - üblich, dass Lehrer von ihren Schülern Geld für den Unterricht verlangen. Auch geben sie Nachhilfe-Unterricht und betreiben nebenbei noch etwas Landwirtschaft. In der Stadt konnten sie bis zu 500 US$ im Monat verdienen, je nach Schule und ihren Qualifikationen/Zertifikaten.

@aries1
Vor drei Jahren wäre diese Trinkgeld-Diskussion übrigens im Forum ganz anders abgelaufen - da hätten nämlich die erfahrenen Member geantwortet, dass Trinkgeld in Myanmar unüblich ist und es hätte Vorwürfe gehagelt, dass man die freundlichen Burmesen mit übertriebener Trinkgeld-Protzerei total verdirbt.

Nur in den großen Hotels oder bei einer längeren Tour mit Guide/Fahrer etc. wurde damals Trinkgeld gegeben. Heute mag das anders sein und Trinkgeld wird vermutlich auch in Mittelklasse-Hotels erwartet. Ich gehe auch stark davon aus, dass die einfachen Angestellten nicht an den horrenden Übernachtungspreisen beteiligt sind und ebenso wenig Geld bekommen wie vor einigen Jahren.

Daher ist ein Zusatzverdienst bestimmt mehr als willkommen und es wird wohl einige geben, die es massiv einfordern. Ich war zuletzt im Mai 2012 in Myanmar und werde nun dieses Jahr im April wieder dorthin reisen.

Ich mache mir schon Gedanken, wie sich alles verändert haben wird, aber über die Höhe von Trinkgeldgaben denke ich gar nicht nach - das wird sich ergeben. In jedem Fall braucht man keine kleinen 1 Dollarnoten - Trinkgeld in Kyat ist besser, weil nicht umgetauscht werden muss.

Ebenso wie diese Trinkgeld-Diskussion verhält es sich mit Mitbringseln. Dieses ganze Kugelschreiber und Süßigkeiten verteilen hat schon dazu geführt, dass man in Bagan und anderen touristischen Hochburgen schon vor drei Jahren ständig und ausdauernd von Kindergruppen angebettelt wird. Anstatt in die Schule zu gehen, hängen die sich lieber an Touristen ...  Und das wird sich sicherlich verschärft haben.

Bitte nimm Abstand davon, Stifte etc. als Mitbringsel zu verteilen, auch wenn die hier gerade billig sind. 

Unterstütze eine Schule oder ein Waisenhaus mit Geld oder kaufe etwas vor Ort, was die Einrichtung gebrauchen kann.

Denk nicht soviel über Trinkgeld und Mitbringsel nach - Du machst Dir damit nur Stress und verdirbst Dir die jegliche Vorfreude.

Wenn Du einen Guide oder einen Fahrer für einen Tag buchst, dann lad sie doch während der Tour zum Essen ein. Einen Guide mit einem Kuli zu erfreuen, kannst Du  vergessen - die guten Guides haben schon immer recht gut verdient und haben heutzutage meist schon Smartphone oder Tablet. Da machst Du dich nur lächerlich. Sorry! .

Als Frau alleine reisen
Ich war in der ersten von drei Myanmar Reisen als Frau alleine unterwegs und habe mich immer sehr sicher gefühlt. Ich denke aber, dass mit zunehmenden Tourismus auch Begehrlichkeiten geweckt werden und man oder frau wie überall auf der Welt seinen gesundem Menschenverstand einschalten und nicht leichsinnig sein sollte. 

Schnorcheln in Ngapali
Zum Schnorcheln muss man mit dem Boot rausfahren - frag in Deinem Hotel nach oder in der Laguna Lodge (Jochen).

Zu Deinem Budget
Mit 1.500 € in drei Wochen, wenn Hotels und Flüge schon bezahlt sind, solltest Du dicke hinkommen. Ich habe leider keine Ahnung, was Taxifahrten über längere Strecken kosten, da ich entweder geflogen bin oder mit dem Bus unterwegs war. Bei meiner 8-tägigen Rundreise im Januar 2012 haben wir pro Tag ca. 110 US $ für den Fahrer bezahlt, aber das kann man nicht vergleichen.

Bilder/Skulpturen kaufen
In Yangon gibt es tolle Galerien, auch im Strand Hotel gibt es wechselnde Verkaufsausstellungen - leider ziemlich teuer. Ich habe 3 Bilder in Yangon im Scott Market gekauft für ca. 100 - 250 US$ p.Stck..Handeln ist Pflicht und es gibt jede Menge schrecklichen Kitsch (Mönche mit Schirmen,goldene Buddhas, Flamingos bei Sonnenuntergang etc.) zu kaufen, aber auch echte Kunstwerke von jungen, noch unbekannten Künstlern.

Padaung Dörfer
Bitte informiere dich hier im Forum oder im web über die sog. Giraffenfrauen, die in einer Art Zoo unter unwürdigen Bedingungen zur Schau gestellt werden und entscheide dann, ob Du das wirklich machen möchtest.

Spannende Erlebnisse in Myanmar wünscht Dir
octopus

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Walsch
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Antwort #11 - 23.02.14 um 18:18:43
 
schokolade 55 schrieb am 23.02.14 um 13:16:52:
@walsch
Wie du schreibst, sind das die Angaben von Burmesen und die sollte man so hinnehmen, aber irgendwo muss da ein Denkfehler sein.
Frau im Strassenbau rund 80€ im Monat
Lehrer vor zwei / drei Jahren um die 60 € im Monat.


Nur zur Ergänzung als Quellenangabe :

Betreffend der Strassenbau-Frauen war das jetzt im Jänner 2014 in Mya Pyin die Auskunft der schwer schuftenden Frauen ( eigentlich Mädchen ) selbst .

Und betreffend der Lehrkraft war das im Jänner 2012, es handelt sich um die Schwester unserer Freundin Nwe Nwe, die uns das auch so persönlich erzählt hat.

lg
Walsch

liebe Grüße aus Österreich

Doris und Walter
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schokolade 55
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Antwort #12 - 23.02.14 um 19:55:42
 
schokolade 55 schrieb am 23.02.14 um 13:16:52:
......Ich will keine Diskussion lostreten, denn die wäre eine "Kreisdiskussion" und sinnlos.


Ich habe es befürchtet  weinend weinend



« Zuletzt geändert: 23.02.14 um 23:55:26 von schokolade 55 »
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aries1
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Antwort #13 - 23.02.14 um 22:35:19
 
@ walsch
du kennst jemanden in Myanmar. Kannst du mir weiterhelfen? > Ich hätte gerne in Yangon für 1 Tag einen deutschsprechenden Guide. Siehst du eine Möglichkeit?

@ octopus > DANKE!

Trinkgeld > gerade weil ich gelesen habe, dass sich die Trinkgeldsituation in den letzten Jahren drastisch verändert hat, habe ich diese Frage gestellt. Da das nun offenbar jetzt üblich ist, möchte ich nicht zu viel geben. Ich möchte die Menschen weder beleidigen, noch möchte ich dazu beitragen, dass man sie "verdirbt". Daher die Frage nach dem Durchschnittseinkommen, das konnte ich nämlich auf der Wirtschaftsseite des auswärtigen Amtes nicht finden, habe aber hier im Forum diesbezüglich eine Antwort bekommen.

kleine Dollarnoten > das wurde damit auch beantwortet.
In den Nachbarländern brauchte man sehr wohl sehr viele 1,- US$ Scheinchen, als ich dort war. Gut zu wissen, dass man davon nicht wieder soviel herumschleppen muß

Geschenke > nein, ich verteile keine Geschenke (ich habe das sicher an keiner Stelle geschrieben) und schon garkeine Süßigkeiten, die die Zähne verderben und auch sonst ungesund sind. Bis dato bin ich überall auf der Welt in Schulen gegangen - es ergibt sich immer ganz automatisch, oft hatte ich auch einen Guide, dessen Frau Lehrerin war. Ich habe immer Schulsachen gekauft oder wenn es vor Ort nicht möglich war, habe ich gespendet. Ich hoffe, in Myanmar auch in Schulen zu kommen.
Mit Waisenhäusern kam ich bisher noch nicht in Kontakt.

Frau alleine > ich habe mich bis jetzt auch immer überall in Asien sicher gefühlt. Die Frage warf sich auf, weil ich gelesen hatte, dass sich in Myanmar in wahnsinnig kurzer Zeit wahnsinnig viel verändert hat und durch den westlichen Tourismus nicht immer zum positiven.

Budget > Euro 1.000,-, nicht Euro 1.500,-, aber es sollte wohl trotzdem auslangen > ja, Hotels & Flüge sind bezahlt - bleiben noch Züge, Busse, Taxis, Eintritte, Guides bzw Guides mit Auto und Fahrer - was weiß man schon. Nahrungsaufnahme dürfte vor Ort nicht so sehr ins Gewicht fallen, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich denke, Euro 1.000,- in 3 Wochen ist reichlich - jedenfalls gebe ich hier nicht soviel aus und in Myanmar sollte ja doch alles billiger sein, als bei uns.....

Guide > ich hätte gerne in Yangon einen Guide, nach Möglichkeit einen deutsch sprechenden. Offenbar kennt niemand einen.... Keine Antworten zu diesem Thema.... schade....

Padaung > darauf zielte meine Frage ab => ich möchte natürlich nicht in einen menschenunwürdigen Zoo voller Menschen gehen.
Ich war der Meinung, dass es auch normale Dörfer / Städte geben wird, in denen sich vllt einige Padaung angesiedelt haben und die dort genauso leben, wie die anderen Locals auch. Weil ich derartige Orte im Internet nicht finden konnte, wollte ich hier im Forum wissen, ob jemand einen solchen Ort kennt > also wo leben die Padaung? Oder besser formuliert > In welche Orte kann man reisen, wo die Padaung friedlich, normal und in Ruhe ihren Alltag leben, mit dem Zug von A nach B fahren, arbeiten gehen - einfach das machen, was die anderen Menschen dort auch tun?

Ja, octupus - spannende Erlebnisse werde ich hoffentlich haben - ich freue mich schon darauf!

Danke nochmal und Grüße von
aries1


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octopus
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Antwort #14 - 24.02.14 um 01:19:45
 
@aries
Versuchs mal hier mit der deutschsprachigen Reiseleiterin http://www.myanmar-reise.info/?page_id=16
Ich denke aber, dass die erfahrenen Guides wenig Interesse an einer Tagestour haben.
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