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Hausbau in Myanmar (Gelesen: 3166 mal)
ardesign
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Beiträge: 238
29.03.16 um 05:48:48
 
Hallo,

meine Frau und ich besitzen seit einigen Jahren ein Grundstück in der Nähe von Dawei und möchten es demnächst mit einem kleinen Wohnhaus bebauen. Mich würde interessieren, ob es eine Möglichkeit gibt, einen Teil der Bausumme in Deutschland zu finanzieren. Sollte hier jemand mitlesen, der bei einer Bank oder einem anderen Finanzdienstleister beschäftigt ist, würde ich mich über eine PN sehr freuen!

LG Jan
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ardesign
Member**
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Beiträge: 238
Antwort #1 - 24.04.17 um 21:01:41
 
Ich ziehe das Thema nochmals hoch, weil unser Haus nun fertiggestellt ist. Die Bauzeit betrug genau vier Monate. Es handelt sich um ein zweigeschossiges Gebäude mit einer Hauptwohnung im 1. OG, einem separat erschlossenen Apartment im EG sowie Garage/Hobbyraum. Entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten ist der Baukörper schmal und langgestreckt mit einem Grundriss von 5 x 14 m. Eigentlich müsste ich die Maße in Fuß angeben, denn in Myanmar wird auf dem Bau meist noch in angelsächsischen Maßeinheiten gerechnet.

Der Bau eines Hauses in Myanmar ist für Ausländer sicherlich ein kühnes Unterfangen und war in unserem Fall auch deshalb möglich, weil meine Frau Burmesin ist - ihr gehört das Objekt offiziell. Als Architekt habe ich die Planungsleistungen selbst erbracht und während meines Urlaubs im Januar/Februar dieses Jahres gemeinsam mit meiner Frau auch baugeleitet. Meine Frau hat die Bauleitung dann allein weitergeführt, obwohl sie nicht vom Fach ist - im Hintergrund habe ich aufgrund von Fotos und Videos bei Bedarf Anweisungen gegeben. In wenigen Tagen fliege ich zur Abnahme der Bauleistungen erneut hin. Leider bleiben mir dann nur zwei Wochen zum "probewohnen".

Die Bauarbeiten verliefen insgesamt zügig, Die Arbeiter in Myanmar sind ausgesprochen fleißig und zuverlässig. Die Ausstattung der Unternehmen ist manchmal überraschend modern (fast neuer Bagger zum Ausschachten der Fundamente), manchmal aber auch archaisch - Schubkarren sind zum Beispiel unbekannt, alles muss getragen werden! 

Wir wollen das Haus in einigen Jahren selbst nutzen. Bis dahin würde ich die beiden Wohnungen gerne vermieten, aber ein Gesetz in Myanmar erlaubt offiziell die Vermietung an Touristen als Guest House erst ab sieben Zimmern. Nun ist in Myanmar in der Praxis ja nicht alles so, wie es im Gesetz geschriebes steht. Mich würde daher interessieren, ob hier jemand schon einmal in einer Unterkunft übernachtet hat, die weniger als sieben Zimmer aufwies. Für Hinweise danke ich im Voraus!

Wer Tipps zum Grunderwerb und Hausbau in Myanmar benötigt, kann sich natürlich ebenfalls an mich wenden.

Mingalaba,
Jan
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