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Myanmar 15.12.-28.12. (Gelesen: 1898 mal)
kainjock
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Beiträge: 1
29.12.12 um 07:12:30
 
Hallo zusammen,

bin neu hier (sehr schlau, sich NACH der Myanmar-Reise hier zu registrieren...Zwinkernd und habe gerade zwei Wochen Myanmar hinter mir. Insgesamt traumhaft und relativ stressfrei. Insbesondere Ferntransport, Busse, Taxis etc. sehr unkompliziert, und die Einheimischen sind wirklich ueberaus hilfsbereit und reizend.

Zur Unterkunftssituation: Die Panik, die hier und in anderen (inzwischen geschlossenen) Foren teilweise verbreitet wurde/wird, erscheint mir zwar reichlich uebertrieben, aber auch nicht voellig unbegruendet. Es haengt viel davon ab, wie flexibel man ist bzw. wo die obere und untere preisliche Grenze liegt.

- Die ersten zwei Naechte in Yangon und die Naechte drei und vier in Mandalay hatte ich von zuhause aus reserviert. Letzteres drei Tage vor Abflug, war kein Problem, tolles Hotel (Mandalay City), allerdings nicht ganz billig.

- Eine weitere Nacht in Yangon (vor Abflug nach Bangkok) habe ich reserviert, als ich vor Ort war, also knapp zehn Tage vorher. Hat beim ersten Versuch geklappt (Queens Park Hotel, passabel, allerdings auch nicht ganz billig).

- In Mandalay war mein Hotel nicht ausgebucht, und ich habe einige Leute getroffen, die gar nichts gebucht hatten und zwar nicht beim ersten, aber beim zweiten oder dritten Hotel/Guesthouse fuendig wurden.

- Bagan: Habe ich telefonisch am Vortag reserviert (es war ganz kurz vor Weihnachten) - es war dann allerdings ein wenig obskur, da ich fuer zwei der drei Naechte nach nebenan zur Konkurrenz geschickt wurde. Naja, aber ein Bett - sehr basic - hatte ich. Insgesamt Bagan eher unentspannt, man sah auch obdachlose Backpacker naechtens durch die Gassen irren sowie neben der Rezeption auf dem Fussboden schlafen (selbiges wurde auch aus Nyaungshwe/Inle Lake berichtet).

- Bagan ist natuerlich wunderschoen, aber insgesamt fand ich die Heerscharen prollig-bratziger, in ihre (netzlosen) Smartphones starrender oder schreiender jungscher Ami-Backpacker in Shorts und Tank Tops ebenso unertraeglich wie die deutschen und oesterreichischen Reisegruppen, die schreiend durch die Tempel rennen. Da jeder einzelne Mensch, den ich in Bagan getroffen habe, weiter an den Inle-See fuhr, beschloss ich, mir just jenen zu schenken, stattdessen:

- Bago: Leichtes Wildwestfeeling, etwas undurchschaubares und dabei sehr effizientes Hotel/Bike-Tour/Bus/Restaurant-Kartell, aber eine sehr interessante Stadt. Unterkunft spontan ohne Reservierung ueberhaupt kein Problem, fast keine westlichen Touristen gesehen.

- Kyaitko: Wunderschoen, auch fast keine West-Touristen, Unterkunft spontan ebenfalls kein Problem und sehr stimmungsvoll (Sea Sar Hotel).

- Mawlmayinge: Auch relativ untouristisch, aber hier hat es tatsaechlich erst beim dritten Versuch telefonisch mit einer Reservierung geklappt. Das Unterkunftsangebot in der Stadt ist fuer die Groesse sehr begrenzt.

Ansonsten: Habe ich diverse Horrorstories vom Ngapali-Beach gehoert (da war wohl wirklich alles dicht), aber ehrlich gesagt: der Sinn, extra nochmal zu einem Strand zu fliegen, wie es ihn so oder aehnlich sicher auch in Thailand/Vietnam etc. gibt, erschliesst sich mir eh nicht so ganz.

So viel als aktueller Tatsachenbericht - fahre jetzt weiter nach Kambodscha.

Viele Gruesse & gute Reise
Jochen
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