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Burma verändert sich rasant! (Gelesen: 17775 mal)
Walsch
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Antwort #15 - 28.01.13 um 06:35:08
 
kweli schrieb am 27.01.13 um 23:12:51:
[quote author=TotoOnTour link=1330082451/11#11 date=1359303077]"Verstehe mich nicht falsch, es gibt natürlich auch viele Menschen in Myanmar die in der Tat versuchen buddhistisch zu leben aber die überwiegende Mehrheit tut es nicht.


Das muss wohl was dran sein, denn wie hätten sonst damals die Soldaten auf Mönche schiessen können...

Ob es die überwiegende Mehrheit ist ? Das hängt wohl sehr vom Landesteil ab.

lg
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liebe Grüße aus Österreich

Doris und Walter
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GMaucher
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Antwort #16 - 30.01.13 um 12:55:21
 
zur Veränderung in Yangon siehe:

http://www.irrawaddy.org/archives/25539
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smartinus
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Antwort #17 - 09.02.13 um 23:05:48
 
kweli schrieb am 24.01.13 um 19:48:39:
D

Mal ganz davon abgesehen das die rasant steigende Zahl an Ausländern in Yangon einige unschöne Folgen hat. Nur mal als Beispiel: Es gibt jetzt eine monatliche LGBT (Lesbian, Gay, Bi, Transgender) Party in Yangon die von einer holländischen Frau organisiert wird. Nehmt es mir nicht übel, ich habe nichts gegen Schwule aber diese Party und der Lebensstil der damit zelebriert wird sagt doch einiges aus über die Richtung in die sich Myanmar entwickeln wird. 


Warum ist es "unschön", dass es in Yangon eine LGBT-Party gibt? Es ist doch niemand verpflichtet, dorthin zu gehen. Etwas mehr Toleranz täte gut!
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schokolade 55
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Antwort #18 - 10.02.13 um 10:26:15
 
@kweli
Du siehst vieles durch eine andere Brille und das akzeptiere ich  Zwinkernd . Was du gegen solche Partys hast, kann ich nicht ganz verstehen. Gerade in SOA haben Schwule, Lesben oder Transvestiten einen wesentlich höheren gesellschaftlichen Stellenwert als im Rest der Welt.

Du kannst um Myanmar keine Mauer bauen oder die alte lassen. Das Land ist auch kein Zoo zur Arterhaltung. Gegen jedes und allem zu wettern und seinen Unmut darüber zu zeigen, bringt auch nichts. Vielmehr steht die Frage, wie die Menschen in Myanmar damit umgehen können und wollen. Jede Öffnung eines Landes bringt oder schafft auch Probleme und offene Fragen.
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alex63
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Antwort #19 - 10.02.13 um 11:38:12
 
parties hin oder her, Myanmar ist ein "schwieriges" land, ggf. auf dem weg zur Demokratie, aber da ist Myanmar noch lange nicht angekommen; ggf. auf dem weg zur reconciliaiton mit Minderheiten, aber da ist Myanmar noch lange nicht angekommen; ggf. auf dem weg zu einem "tiger", aber da ist Myanmar noch lange nicht angekommen; zu viel wurde in den letzten 60 jahren nicht bedacht oder entwickelt; das mag das sein, was "manche Besucher" als interessant oder romantisch empfinden, aber auch viele Besucher sind nicht angekommen; das land polarisiert - zumindest in diesem Forum und was die Jugend angeht: nicht alle orientieren sich nach Korea, Japan oder USA, es gibt eine nicht zu unterschätzende zahl von jungen leuten, die in ihrem jungen alter bedauern, dass dinge verloren gehen. nichtsdestotrotz wird sich das land weiterentwickeln, ob wir das gut finden oder nicht, ob es uns gefällt, dass gesichtslose appartmenthäuser in yangon oder sonstwo gebaut werden, dass amusement parks eingerichtet werden, dass die bauern trotzdem arm sind, weil sie noch keine massentierhaltung haben (ausser Chinesen oder Thais investieren...........), dass plötzlich touristen in nenneswerter anzahl kommen; Welcome to the Golden Land in confusion  Zwinkernd
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kweli
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Antwort #20 - 12.02.13 um 12:50:02
 
schokolade 55 schrieb am 10.02.13 um 10:26:15:
@kweli
Was du gegen solche Partys hast, kann ich nicht ganz verstehen. Gerade in SOA haben Schwule, Lesben oder Transvestiten einen wesentlich höheren gesellschaftlichen Stellenwert als im Rest der Welt.


Das soziale Standing von Schwulen, Lesben und Transvestiten ist gleich Null in Myanmar. Nicht vergleichbar mit anderen Ländern in SOA. So ziehmlich jeder der schwul oder lesbisch ist wird es nur im verborgenen, wenn überhaupt, ausleben. Gerade deshalb ist diese Party ja fehl am Platz und fast schon grotesk. Überspitzt gesagt ist diese Partie doch ein perfektes Beispiel dafür wie westlicher Lebensstil nach Myanmar "exportiert" wird ... Was ja durchaus sinnvoll sein kann aber im Falle von "Hippie-Partykultur" und dem Glorifizieren von Schwulen und Transvestiten doch eher etwas befremdlich ist. Jedenfalls für mich und aus meiner Erfahrung nach würde ich so weit gehen und sagen das es so wohl auch den meisten Menschen in Myanmar gehen wird.
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kweli
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Antwort #21 - 12.02.13 um 13:01:08
 
smartinus schrieb am 09.02.13 um 23:05:48:
Warum ist es "unschön", dass es in Yangon eine LGBT-Party gibt? Es ist doch niemand verpflichtet, dorthin zu gehen. Etwas mehr Toleranz täte gut!


Wieso würde mir das gut tun? Wie schon gesagt mich interessieren Schwule und Lesben nicht nur finde ich es befremdlich als Ausländer in ein Land zu gehen und dann dort Lebensweisen zu zelebrieren die nicht mit den Gepflogenheiten des Landes zusammen passen. Ich würde ja auch nicht nach Saudi-Arabien gehen und dann dort auf die Idee kommen wöchentliche Parties mit freiem Alkoholausschank und kostenlosen Schweinefleisch-Steaks zu veranstalten.

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ricola
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Antwort #22 - 14.02.13 um 14:52:16
 
kweli schrieb am 12.02.13 um 12:50:02:
schokolade 55 schrieb am 10.02.13 um 10:26:15:
@kweli
Was du gegen solche Partys hast, kann ich nicht ganz verstehen. Gerade in SOA haben Schwule, Lesben oder Transvestiten einen wesentlich höheren gesellschaftlichen Stellenwert als im Rest der Welt.


Das soziale Standing von Schwulen, Lesben und Transvestiten ist gleich Null in Myanmar. Nicht vergleichbar mit anderen Ländern in SOA. So ziehmlich jeder der schwul oder lesbisch ist wird es nur im verborgenen, wenn überhaupt, ausleben. Gerade deshalb ist diese Party ja fehl am Platz und fast schon grotesk. Überspitzt gesagt ist diese Partie doch ein perfektes Beispiel dafür wie westlicher Lebensstil nach Myanmar "exportiert" wird ... Was ja durchaus sinnvoll sein kann aber im Falle von "Hippie-Partykultur" und dem Glorifizieren von Schwulen und Transvestiten doch eher etwas befremdlich ist. Jedenfalls für mich und aus meiner Erfahrung nach würde ich so weit gehen und sagen das es so wohl auch den meisten Menschen in Myanmar gehen wird.


Vielleicht helfen derartige Aktionen aber auch auf Dauer, dass sich Schwule und Lesben in Zukunft nicht mehr nur im "Verborgenen ausleben" können und ihr "soziales Standing" erhöht wird. Jede(r) auf dieser Welt hat das Recht auf sein eigenes Leben, so wie er/sie es gestalten will! Auch wenn für manche dadurch der Traum eines von der westlichen Welt unberührten Landes dabei flöten geht...

Ich verstehe jeden, der Angst hat, Myanmar könnte sich durch den Tourismus sehr zum Schlechten wandeln. Trotzdem ist Abschottung und Verleugnung nicht der richtige Weg!
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kweli
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Antwort #23 - 14.02.13 um 15:13:18
 
ricola schrieb am 14.02.13 um 14:52:16:
kweli schrieb am 12.02.13 um 12:50:02:
schokolade 55 schrieb am 10.02.13 um 10:26:15:
@kweli
Was du gegen solche Partys hast, kann ich nicht ganz verstehen. Gerade in SOA haben Schwule, Lesben oder Transvestiten einen wesentlich höheren gesellschaftlichen Stellenwert als im Rest der Welt.


Das soziale Standing von Schwulen, Lesben und Transvestiten ist gleich Null in Myanmar. Nicht vergleichbar mit anderen Ländern in SOA. So ziehmlich jeder der schwul oder lesbisch ist wird es nur im verborgenen, wenn überhaupt, ausleben. Gerade deshalb ist diese Party ja fehl am Platz und fast schon grotesk. Überspitzt gesagt ist diese Partie doch ein perfektes Beispiel dafür wie westlicher Lebensstil nach Myanmar "exportiert" wird ... Was ja durchaus sinnvoll sein kann aber im Falle von "Hippie-Partykultur" und dem Glorifizieren von Schwulen und Transvestiten doch eher etwas befremdlich ist. Jedenfalls für mich und aus meiner Erfahrung nach würde ich so weit gehen und sagen das es so wohl auch den meisten Menschen in Myanmar gehen wird.


Vielleicht helfen derartige Aktionen aber auch auf Dauer, dass sich Schwule und Lesben in Zukunft nicht mehr nur im "Verborgenen ausleben" können und ihr "soziales Standing" erhöht wird. Jede(r) auf dieser Welt hat das Recht auf sein eigenes Leben, so wie er/sie es gestalten will! Auch wenn für manche dadurch der Traum eines von der westlichen Welt unberührten Landes dabei flöten geht...

Ich verstehe jeden, der Angst hat, Myanmar könnte sich durch den Tourismus sehr zum Schlechten wandeln. Trotzdem ist Abschottung und Verleugnung nicht der richtige Weg!


Wenn die Leute in Myanmar ein besseres soziales Standing für Homosexuelle wollen dann sollen sie es selbst einfordern. Dazu brauchen sie keine Europäer die ihnen das aufzwingen wollen. Welche Arroganz ist es zu meinen in ein fremdes Land gehen zu müssen um die dortigen Leuten von der eigenen Meinung zu überzeugen. Einfach nur deshalb weil man denkt seine "freiheitliche" westliche Meinung ist überlegen und "gut" für die Allgemeinheit?
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schokolade 55
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Antwort #24 - 14.02.13 um 21:27:17
 
kweli schrieb am 14.02.13 um 15:13:18:
Wenn die Leute in Myanmar ein besseres soziales Standing für Homosexuelle wollen dann sollen sie es selbst einfordern.


Anders gesagt, wenn die Leute in Myanmar alles selbst einfordern sollen, dann hat in Myanmar keine Hilfsorganisation, gleich welcher Art, etwas zu suchen. Auch wird keinerlei Berichterstattung über das Land benötigt, es sei denn, sie würde eingefordert. Das wäre die Konsequenz deiner Aussage.


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kweli
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Antwort #25 - 15.02.13 um 08:47:16
 
schokolade 55 schrieb am 14.02.13 um 21:27:17:
kweli schrieb am 14.02.13 um 15:13:18:
Wenn die Leute in Myanmar ein besseres soziales Standing für Homosexuelle wollen dann sollen sie es selbst einfordern.


Anders gesagt, wenn die Leute in Myanmar alles selbst einfordern sollen, dann hat in Myanmar keine Hilfsorganisation, gleich welcher Art, etwas zu suchen. Auch wird keinerlei Berichterstattung über das Land benötigt, es sei denn, sie würde eingefordert. Das wäre die Konsequenz deiner Aussage.



Wieso das? Armut ist nicht selbst gewaehlt. Gesellschaftliche Sitten und Normen schon.  Ich verstehe den Vergleich zwischen dieser Party und den Hilfsorganisationen die sich in Myanmar engagieren ohne hin nicht um ehrlich zu sein. Beide verfolgen doch voellig unterschiedliche Ziele. Mal ganz davon abgesehen davon das in Myanmar Hilfsorganisationen erwuenscht sind und die Mehrheit dieses Engagement gut findet. Ich finde jedenfalls das man  es den Leuten in Myanmar selbst ueberlassen sollte wie sie mit Homosexualitaet umgehen. Alles andere hat schon fast einen Neo-Kolonialistischen Charakter.
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neichs
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Antwort #26 - 16.02.13 um 22:57:32
 
"Das soziale Standing von Schwulen, Lesben und Transvestiten ist gleich Null in Myanmar." Schockiert/Erstaunt

Das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. In Yangon waren immer viel Transvestiten unterwegs. Einmal habe ich zufälligerweise eine Travestieshow in einem Einkaufzentrum gesehen. Das war im 2007. Das Publikum war gemischt, viele Familien dabei. Die Stimmung war grandios. Zudem siehe Comedy Auftritte, Nats Pwe usw.  Travestie ist weit verbreitet. Vor allem gegenüber Transgender herrscht grosse Offenheit.  Aber auch Schwule und Lesben werden aus meiner Erfahrung respektvoll behandelt.  Natürlich werden keine Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit ausgetauscht, wie bei anderen Paaren ja auch nicht. Wie in allen Grossstädten sind halt die Minderheiten in grösserer Zahl vertreten.   
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vanessa
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Antwort #27 - 22.03.13 um 18:04:47
 
Habe einen Bekannten der seit 2006 in Burma lebt, der berichtet mir auch immer wie verrückt die letzten beiden Jahre waren und wie rasant sich momentan alles verändert.
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