Willkommen Gast. Bitte Einloggen oder Registrieren

   
Foren-ÜbersichtHilfeSuchenEinloggenRegistrieren  
Seitenindex umschalten Seiten: 1
Kontaktperson gesucht (Gelesen: 3541 mal)
Garis
New Member
Offline
Beiträge: 5
08.02.12 um 16:51:39
 
Hallo! Ich suche jemanden, der mir helfen kann, in Burma ein Appartment anzumieten bzw. Formalitäten vor Ort zu erledigen, am besten einen Burmesen oder jemanden, der dort lebt. Es geht um Hilfsprojekte vor Ort, und wir brauchen dringend jemanden, der sich dort auskennt und uns helfen kann, wenn nötig, voraussichtlich diesen Sommer. Weiß jemand was oder kennt jemand Jemanden, den ich in Rangoon als Ansprechpartner finden kann?
Nach oben
 
IP gespeichert  
wally
New Member
Offline
Beiträge: 10
Antwort #1 - 08.02.12 um 18:02:20
 
Hallo, wir kommen gerade von einer 3 wöchigen Reise aus Myanmar und wir hatte eine junge Yangonerin als Betreuerin (sie spricht recht gutes Deutsch). Und auf dem Hinflug habe ich eine Amerikanierin kennengelernt, die Ihre Familie in Yangoon besuchte. Der direkte Kontakt per Mail ist sehr schwer vom Land raus, wir haben unserer "Kleinen" vor 2 Tagen eine Mail geschickt und warten auf Antwort. Die Dame aus den USA ist erst wieder in 2 Wochen zu Hause, sodass ich sie erst dann anschreiben könnte. Was soll die Person denn genau machen?
Nach oben
 
IP gespeichert  
Garis
New Member
Offline
Beiträge: 5
Antwort #2 - 08.02.12 um 21:24:18
 
Hallo Wally!
Ist es möglich, eure Betreuerin anzusprechen? Gibt es denn im Land selbst guten Internetzugang? Mein Auftraggeber sozusagen war das letzte Mal vor einigen Jahren in Burma und sagte mir, dass Internet nicht möglich war, Handy auch nicht. Wie ist das heute?
Es geht noch nicht um eine konkrete Sache, sondern erstmal darum, die Lage zu checken sozusagen. Was es an Hilfsprojekten gibt und welche Möglichkeiten man hat, dort einzusteigen. Wir wollen erstmal in Rangoon einen Ort als Basis für uns errichten, also eventuell eine Wohnung, der Rest kommt dann. Wir brauchen auch jemanden für Übersetzungen vor Ort, wenn dann Bedarf auftaucht.
Nach oben
 
IP gespeichert  
octopus
Member***
Offline
Beiträge: 318
Antwort #3 - 09.02.12 um 00:15:40
 
Hallo Garis, ich habe einen Freund in Yangon, der Literaturwissenschaft studiert hat, sehr gutes Englisch spricht und seit seinem Abschluss im Juni 2011 als Lehrer arbeitet. Mindestens drei Mal die Woche unterrichtet er Kinder in einem Waisenhaus in der Nähe von Yangon und kümmert sich dort auch um organisatorische Dinge. Seine mails ruft er nicht allzu häufig ab, aber man kann ihn auf dem Handy erreichen. Bei Interesse kann ich den Kontakt herstellen. Internetverbindungen gibt es  - die sind meist aber sehr langsam und ab und an geht gar nichts mehr. Handys gibt es auch... Gruß
Nach oben
 
IP gespeichert  
kweli
Member***
Offline
Beiträge: 310
Antwort #4 - 09.02.12 um 09:12:46
 
Garis schrieb am 08.02.12 um 21:24:18:
Hallo Wally!
Ist es möglich, eure Betreuerin anzusprechen? Gibt es denn im Land selbst guten Internetzugang? Mein Auftraggeber sozusagen war das letzte Mal vor einigen Jahren in Burma und sagte mir, dass Internet nicht möglich war, Handy auch nicht. Wie ist das heute?
Es geht noch nicht um eine konkrete Sache, sondern erstmal darum, die Lage zu checken sozusagen. Was es an Hilfsprojekten gibt und welche Möglichkeiten man hat, dort einzusteigen. Wir wollen erstmal in Rangoon einen Ort als Basis für uns errichten, also eventuell eine Wohnung, der Rest kommt dann. Wir brauchen auch jemanden für Übersetzungen vor Ort, wenn dann Bedarf auftaucht.


sorry aber klingt für mich nach einer schlechten idee ... myanmar ist dafür das total falsche land.
Nach oben
 
IP gespeichert  
schokolade 55
Member***
Offline
Beiträge: 436
Antwort #5 - 09.02.12 um 11:31:38
 
@Garis
Das was ihr da vorhabt, ist meiner Meinug nach eine unüberlegte Dummheit im Quadrat, aber sicherlich seid ihr noch jung und voller Tatendrang.

1. Hier im Internet darüber zu plaudern ist absolut schädlich. Warum? Da kommt ihr sicherlich nach kurzer Überlegung selbst drauf.

2. Die Keime einer beginnenden "Demokratisierung" werden mit solchen Maßnahmen erstickt und bieten ein super Feindbild und Angriffsfläche.

3. Euer Start ist schon so laienhaft, daß ihr mit eurem Vorhaben scheitern werdet und andere Leute dort wahrscheinlich sehr schaden könnt.

Besser, setzt euch mit einer von Europa oder Deutschland aus operierenden NGO und dem AA in Verbindung und laßt euer Helfersyndrom  und Gutmenschentum hier aus.

Nur noch eine ganz andere Frage, die nicht zu diesem Thema gehört? Wißt ihr eigentlich, was ein Überwachungsstaat ist? Warscheinlich nicht. Um darüber ein Bild zu bekommen, lest mal zur Einstimmung "1984". Das Buch ist richtig lustig.

Leider fiel mir keine andere oder bessere Fromulierung ein.

Gruss Schokolade
Nach oben
 
IP gespeichert  
wally
New Member
Offline
Beiträge: 10
Antwort #6 - 09.02.12 um 15:14:48
 
@garis
Hallo Garis, es dürfte schwierig sein die Leute, wie wir es gewohnt sind zu erreichen. Manche Internetprovider sind in Myanmar gesperrt und unser Handy funktioniert nicht. Nur eine SIM-Karte von dort mit dem passenden Telefon.
Unser Hotel in Ngapali "Bay View" (Küste) ist unter deutscher Leitung vielleicht kontaktierst du sie mal.
Ihr werdet es nicht einfach haben und "Vorcheck-mäßig" sind noch ganz andere Kaliber dort unterwegs. Ich finde es schade, dass man so weit reist um Menschen zu helfen, wobei es bei uns genügt wirklich Bedürftige gibt und noch unverständlicher finde ich das Hund und Katze höher in der Gunst mancher Menschen liegen als ihre eigene Spezies.
LG
Nach oben
 
IP gespeichert  
HTC
New Member
Offline
Beiträge: 48
Antwort #7 - 09.02.12 um 20:42:57
 
@garis
sehe ich auch so wie Kweli u.schokolade55. Lass es lieber sein!
Außerdem sind dort derzeit genug seriose und unseriose Vereine, Stiftungen und Hilfsorganisationen unterwegs.
Selbst die Stiftung einer großen, populistischen und nicht besonders ausländerfreundlichen Partei aus Bayern versucht schon in Myanmar mit Hilfsprojekten die Burmesen zu missionieren.
Nach oben
 
IP gespeichert  
kweli
Member***
Offline
Beiträge: 310
Antwort #8 - 09.02.12 um 21:05:12
 
wally schrieb am 09.02.12 um 15:14:48:
@garis
Hallo Garis, es dürfte schwierig sein die Leute, wie wir es gewohnt sind zu erreichen. Manche Internetprovider sind in Myanmar gesperrt und unser Handy funktioniert nicht. Nur eine SIM-Karte von dort mit dem passenden Telefon.
Unser Hotel in Ngapali "Bay View" (Küste) ist unter deutscher Leitung vielleicht kontaktierst du sie mal.
Ihr werdet es nicht einfach haben und "Vorcheck-mäßig" sind noch ganz andere Kaliber dort unterwegs. Ich finde es schade, dass man so weit reist um Menschen zu helfen, wobei es bei uns genügt wirklich Bedürftige gibt und noch unverständlicher finde ich das Hund und Katze höher in der Gunst mancher Menschen liegen als ihre eigene Spezies.
LG


Versteh ich nicht..bezeichnest du die Menschen in Myanmar als "Hund und Katz"?

Mal ganz davon abgesehen das deine Infos bezüglich Internet seit einiger Zeit überholt sind...
Nach oben
 
IP gespeichert  
kweli
Member***
Offline
Beiträge: 310
Antwort #9 - 09.02.12 um 21:06:15
 
schokolade 55 schrieb am 09.02.12 um 11:31:38:
@Garis
Das was ihr da vorhabt, ist meiner Meinug nach eine unüberlegte Dummheit im Quadrat, aber sicherlich seid ihr noch jung und voller Tatendrang.

1. Hier im Internet darüber zu plaudern ist absolut schädlich. Warum? Da kommt ihr sicherlich nach kurzer Überlegung selbst drauf.

2. Die Keime einer beginnenden "Demokratisierung" werden mit solchen Maßnahmen erstickt und bieten ein super Feindbild und Angriffsfläche.

3. Euer Start ist schon so laienhaft, daß ihr mit eurem Vorhaben scheitern werdet und andere Leute dort wahrscheinlich sehr schaden könnt.

Besser, setzt euch mit einer von Europa oder Deutschland aus operierenden NGO und dem AA in Verbindung und laßt euer Helfersyndrom  und Gutmenschentum hier aus.

Nur noch eine ganz andere Frage, die nicht zu diesem Thema gehört? Wißt ihr eigentlich, was ein Überwachungsstaat ist? Warscheinlich nicht. Um darüber ein Bild zu bekommen, lest mal zur Einstimmung "1984". Das Buch ist richtig lustig.

Leider fiel mir keine andere oder bessere Fromulierung ein.

Gruss Schokolade


So sehe ich das auch, wollte aber nicht so direkt sein  Smiley

Schocki ist doch für mehr gut als nur zum essen  Laut lachend

Irgendetwas in Myanmar machen zu wollen ohne zumindest mal hier gewesen zu sein für nen paar Wochen ist schon nen starkes Stück... Myanmar ist ja nun in so ziehmlich jeder Hinsicht etwas "speziell"

Kannst du denn wenigstens etwas Burmesisch? Wohl eher nicht.

Das einzige was du machen kannst was sinnvoll ist: Geld spenden für Organisationen die sich damit wirklich auskennen.

Als ob es nicht schon genug schlecht ausgebildete Leute in Myanmar gibt. Die Warten nur noch auf eure Arbeitskraft....  Augenrollen
Nach oben
 
IP gespeichert  
wally
New Member
Offline
Beiträge: 10
Antwort #10 - 10.02.12 um 09:05:08
 
Versteh ich nicht..bezeichnest du die Menschen in Myanmar als "Hund und Katz"?

Hallo Kweli,
aber nein, so habe ich das nicht gemeint. Die Menschen dort sind die freundlichsten die mir bisher auf Reisen begegnet sind und sehr hilfsbereit, wenn man sich verständigen kann.
Das mit Hund und Katze war eher für unsere Breitengrade gedacht. Hier wird viel Geld für Tierhilfe aufgebracht, aber die Menschen werden vergessen, wie auch immer die persönlichen Hintergründe für diese Haltung sind.
Zum Internet kann ich dir nur das sagen, was wir selber erlebt haben. In den Städten mag es schneller sein, doch außerhalb ist es schwierig und von Mitreisenden wissen wir die Thematik, die uns von Einheimischen bestätigt wurde in Sachen Provider. Da dort viel in Bewegung ist (auch wieder nur aus unserem Erleben), wird sich bestimmt an jedweder Situation etwas ändern.
Herzlich
Wally
Nach oben
 
IP gespeichert  
kweli
Member***
Offline
Beiträge: 310
Antwort #11 - 10.02.12 um 09:31:03
 
wally schrieb am 10.02.12 um 09:05:08:
Versteh ich nicht..bezeichnest du die Menschen in Myanmar als "Hund und Katz"?

Hallo Kweli,
aber nein, so habe ich das nicht gemeint. Die Menschen dort sind die freundlichsten die mir bisher auf Reisen begegnet sind und sehr hilfsbereit, wenn man sich verständigen kann.
Das mit Hund und Katze war eher für unsere Breitengrade gedacht. Hier wird viel Geld für Tierhilfe aufgebracht, aber die Menschen werden vergessen, wie auch immer die persönlichen Hintergründe für diese Haltung sind.
Zum Internet kann ich dir nur das sagen, was wir selber erlebt haben. In den Städten mag es schneller sein, doch außerhalb ist es schwierig und von Mitreisenden wissen wir die Thematik, die uns von Einheimischen bestätigt wurde in Sachen Provider. Da dort viel in Bewegung ist (auch wieder nur aus unserem Erleben), wird sich bestimmt an jedweder Situation etwas ändern.
Herzlich
Wally


Langsam mag es noch sein aber letztes Jahr wurden die Sperren aufgehoben d.h man kann jetzt auf jede Seite zugreifen ohne das die Regierung einen blockiert. Zudem gibt es in Yangon jetzt durch Htoo Trading Group eine Internetverbindung die der in Thailand schon sehr nahe kommt.

Jetzt verstehe ich auch was du mit Hund und Katz meinst... So macht das ganze natürlich Sinn.
Nach oben
 
IP gespeichert  
schokolade 55
Member***
Offline
Beiträge: 436
Antwort #12 - 10.02.12 um 10:01:24
 
@ garis + alle anderen "Helfersyndrome"
Ich will nochmal kurz auf das Thema "Hilfsorganisation" und "Kontaktadresse" kommen. Wer eine Hilfsorganisation gründen will, soll sich zunächst mal folgende Gedanken machen.

1. es muß ein Konzept erstellt werden und Qualifikationen sollten vorhanden sein.
2. es muß aus formalen Gründen eine Rechtsform vorhanden sein ( Verein ?)
3. Es muß die steuerliche/finazlielle Frage geregelt werden.
4. Die Einrichtung muß einen Sitz haben.
5. Juristische und Haftungsfragen müssen geregelt sein.
6. Ihr braucht einen rechtlichen und formalen Schutz hier und vor Ort (Unfall / Krankheit / Anzeigen / Sachbeschädigung, etc.)
7. Ihr braucht einen langen Atem.
8. Ihr braucht viel Geld.
9. Ihr braucht viele Freunde hier und vor Ort.
10. Ihr müßt die Sprache kennen und können.
11. Ihr braucht eine Vertretung und einen Sitz hier und vor Ort.
12. Ihr solltet euch eine Dachorganisation als Schirm nehmen und ihr braucht die formale Deckung des AA.
13. Ihr müßt ein Bettelkonzept aufstellen.
14. Ihr müßt euren Teil vom Kuchen schützen.
15. Ihr müßt die Haifische draußenlassen.
16. Ihr werdet viele Feinde haben und dagegen angehen können. Die Steine, die euch in den Weg geworfen werden, sind viele und groß.

Das ist nur meine Meinung. Habt ihr schon mal an einer humanitären Hilfsaktion teilgenommem und im Chaos gearbeitet? Ich schon, wenn auch nicht lange.

Gruß Schokolade




Nach oben
 
IP gespeichert  
Seitenindex umschalten Seiten: 1
  « Foren-Übersicht ‹ Forum Nach oben