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Myanmar mit dem Auto (Gelesen: 9320 mal)
Bianca(Guest)
Gast
04.01.07 um 20:13:44
 
Im November waren wir zu zweit in Myanmar und sind sehr begeistert von diesem wunderschönen Land mit seinen freundlichen Menschen. Wir haben ein Auto mit Fahrer Pho Cho gemietet und sind mit diesem drei Wochen durchs Land gefahren. Pho Cho hat uns in drei Wochen die schönsten Ecken des Landes gezeigt (Goldener Felsen, Kalaw, Inle See, Umgebung von Mandalay, Bagan, Ngwe Saung Beach). Durch ihn haben wir außerdem Orte gesehen, auf die wir von alleine nicht gekommen wären. Außerdem haben wir so sehr viel Interessantes darüber erfahren, wie die Menschen in Myanmar so leben und wie sie denken.
Pho Cho ist ein sehr aufmerksamer und konzentrierter Fahrer, der gut englisch spricht, und er hält sein Auto immer gut in Schuss. Uns gefiel auf unserer Reise seine angenehm zurückhaltende Art. Durch die vielen kleinen Stops lernten wir das Land noch besser kennen.
Wer mit Pho Cho durchs Land reisen will, kann eine e-mail an gsPhocho(at)168city.com schicken mit fröhlichen Grüßen von Bianca und Steffen.
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reinhard(Guest)
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Antwort #1 - 05.01.07 um 14:11:58
 
Es freut uns immer wieder, hier im Forum Mitteilungen von Reisenden zu lesen, die begeistert von ihrem Fahrer berichten. Wir waren schon in vielen Ländern Asiens auf eigene Faust mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs und können nach 4 Myanmar-Urlauben in Folge nur empfehlen, dieses Land mit einem Fahrer zu bereisen, da dies - gerade für Myanmar - ein optimales Preis-, Leistungs-, Erholungs- und Erlebnisverhältnis bietet. Wir sind seit Ende November 2006 wieder aus Burma zurück und mussten die Erfahrung machen, dass die Straßenverhältnisse - selbst auf den klassischen Touristenrouten - immer schlechter geworden sind und dass man nach zwei Tagen Fahrt - z.B. von Yangon nach Kalaw - froh ist, dass man diese Tortur nicht mit einem Bus bewältigen musste. Wir haben in den 4 Urlauben stets sehr gute Erfahrungen mit unserem Fahrer ZARNI gemacht, der die gesamte Palette touristischer Bedürfnisse (Kennenlernen liebenswerter Menschen, Auffinden preiswerter und guter (privater!) Hotels und Restaurants, Sightseeing Points, optimale Versorgung im Krankheitsfall, Shopping etc.) in einer sehr angenehmen Art und Weise "rüberbringt".
Unserer Rat an "Myanmar-Neulinge" daher: Wartet nicht, bis Ihr in Yangon an der Sule Pagode hinsichtlich "Very cheap car plus driver" angesprochen werdet, sondern sucht Euch hier im Forum einen Fahrer aus, schickt ihm Euren Reiseplan und vereinbart von Deutschland aus den Preis (liegt im Allgemeinen zwischen 40 und 50 US$ pro Tag). Wir empfehlen natürlich unseren Fahre ZARNI (E-Mail: mrmore@myanmar.com.mm). Zarni´s boss - Mr. More Myint Oo - hat ein kleines Reiseunternehmen mit hervorragenden Fahrern und guten Autos. Bestellt ihm viele Grüße von Brigga und Reinhard und teilt ihm mit, dass wir wiederkommen werden. (Man kann "Myanmar-Süchtig" werden, wie uns auch zahlreiche Freunde bestätigten, denen wir einen Myanmaraufenthalt mit Zarni vermittelt hatten.) Brigga + Reinhard (Berlin)
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tools4fools
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Beiträge: 332
Antwort #2 - 05.01.07 um 15:57:44
 
Ich komm mir immer komisch vor, wenn ich mit einem Fahrer mit angestelltem Privatfahrer durch die Gegend brause, weiss nicht warum. Hab's auch nicht gerne wenn immer einer dabei ist und auf mich wartet, wenn ich wo hingehe.
Ich persoenlich finde es am besten mit den einheimischen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein, vollgepackt bis unters Dach und ewig langsam, sicher nicht so doll komfortabel und am Schluss machen alle Knochen weh, aber irgendwie gehoert das fuer mich dazu, im Wagen fuehle ich mich irgendwie 'draussen'.
Je langsamer desto besser (sofern es die Zeit erlaubt), manchmal hab' ich schon pick-up um pick-up genommen anstelle eines direkten Bus.
Und ich fand die Strassenverhaeltnisse in Myanmar gar nicht so schlecht, wie immer alle sagen, klar es sind keine Autobahnen und kann sicher nicht mit Thailand oder so verglichen werden, aber ich bin erst einmal mit einem pick-up ein bisserl stecken geblieben und das auf uber 10 Besuchen, auf den Philippinen kam das viel oefter vor (und macht irre Spass, wer braucht schon 'ne Camel Trophy).
Irgendwie sind die oeffentlichen fuer mich in solchen Laendern immer ein Erlebnis waehrend der Privatwagen es nicht ist.
In Laendern wie Thailand mit guten Schnellstrassen hingegen hab' ich weniger gegen Privatwagen, da der Erlebniswert im Airconnachtbus sicher noch kleiner ist. Aber auch dort gibt's noch ecken wo man mit den roten gov. Bussen durch die Gegend brausen kann. Oder meine Lieblingsfortbewegungsweise: per Zug. Nicht schlaegt den guten alten Speisewagen...

Jedem tierchen sein  plaisierchen  Zwinkernd
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HaPeRieger
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Beiträge: 265
Antwort #3 - 06.01.07 um 00:34:55
 
Hallo,

tools4fools schrieb am 05.01.07 um 15:57:44:
Jedem tierchen sein  plaisierchen

genauso ist das. Ich glaube, es gibt für jede Art so ein Land zu bereisen gute Gründe.

Als ich nach Myanmar gefahren bin, dann nicht um so bequem wie möglich die Top-Ten der Landes-Highlights zu sehen. Shwedagon Pagode, Ananda Tempel, Mahamuni Pagode, Golden Rock sind wunderbar und man gerät ins Schwärmen wenn man sich erinnert. Die bewegensten Momente meiner Reise waren die ungeplanten Ereignisse: Die Frage lösen, wie man von Mandalay nach Sagaing mit öffentlichen Verkehrsmittel kommt (keine leichte Aufgabe übrigens ... aber lösbar). Das Gespräch mit den Hafenarbeitern, als ich das Schiff nach Mingun verpasst habe. Ein langes Gespräch mit einem blitzgescheiten Trishawfahrer in Mandalay, einem wildfremden Menschen in Yangon, einem Restaurantbesitzer in Alt-Bagan. Die Bekanntschaft eines jungen Betelnuss-Verkäufers. In der Nahbetrachtung ranken sich alle Erinnerungen der Reise vor allem auch um die Menschen und ihre Hilfsbereitschaft, wenn man sich als unbedarfter Europäer mal wieder etwas umständlich anstellt. Deshalb fühle ich mich in dieser Hinsicht tools4fools doch recht seelenverwandt und muss sagen: Am schönsten ist es, wenn man sich selbst und ohne vermittelndem Guide dem Land aussetzt und staunend lernt, was einem Myanmar zu erzählen hat.

Viele Grüße
HaPe
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mathias
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Beiträge: 16
Antwort #4 - 07.01.07 um 12:14:21
 
Seh ich auch so, das mit dem Tierchen. Letztes Jahr mit dem Bus von Yangon nach Bagan, die einzigen Ausländer im Bus, Nachtstopp unterwegs "somewhere in the middle of nowhere" mit dem besten Essen in ganz Burma... hat was. Fahrer mit "Familienanschluss" hat auch was. Muss also wohl jeder selbst entscheiden. IMHO ist der wichtigtigste Aspekt wohl die Zeit. Wer mehr als 3 Wochen Zeit hat kann sehr gemächlich reisen. Wer in relativ kurzer Zeit viel sehen/hören will ist wohl mit nem Taxidriver nicht schlecht bedient.

just my 2 cents

mat
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tools4fools
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Beiträge: 332
Antwort #5 - 08.01.07 um 07:59:45
 
Was die Strassen angeht, hier ist das, was ich als 'in schlechtem Zustand' ansehe (und was mir Spass macht Zwinkernd ):

http://www.worldisround.com/articles/165879/photo18.html

Die betonierten Strassen Bagan-Mandalay haben zwar jede Menge Loecher, aber die tatsache, dass man die etwa 600km von yangon nach mandalay im Bus innerhalb von 14h zuruecklegt, also mit etwa 40km/h Durchschnitt inklusive stopps, zeigt dass es nicht so schlecht sein kann. Natuerlich haut's ganz gut rein, wenn man mit vollgas uber die Schlagloecher wegbraust...
Zum Vergleich dauerten die etwa 400km von Katha nach Mandalay 17 oder 18 Stunden, na das war doch schon immerhin ein bisserl rumpeliger...
Vorteil ist wohl auch, dass ich recht 'biegsam' bin, so pass ich auch mit 182 noch gut in die kleinsten Ecken eines lokalen Vehikels.
*****

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kaunlaran(Guest)
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Antwort #6 - 29.01.07 um 13:48:21
 
Jeder muss letztlich selbst entscheiden wie er das Land bereisen will.
Wir hatten vor, es mit oeffentlichen Verkehrsmitteln (tlw. auch Fluegen) zu tun, sind dann jedoch - auch wegen des Preises - auf einen Mietwagen umgestiegen. Es war das erste Mal, das wir ein Land so bereist haben.

Der Vorteil:
Wir brauchten uns weder um eine Hotelreservierung noch um gute Restauranttips zu kuemmern und haben auch kleinere Orte gesehen. Wir waren flexibel und haben unsere Planung waehrend der Reise geaendert. Der Komfort bzgl. Gepaeck (wir hatten natuerlich viel zu viel mit) und der nicht zu langen Reisezeiten (wir sind Mitte Fuenfzig).

Der Nachteil:
Die "ungeplanten Ereignisse" (HaPeRieger) fanden nicht statt und damit stellte sich auch bei mir nicht das Gefuehl ein, das Land selbstaendig bereist zu haben. Diese Begegnungen waren bei unseren frueheren Reisen in  Lateinamerika "das Salz in der Suppe".

Trotzdem wuerde ich in Myanmar wieder einen Mietwagen und den gleichen Fahrer nehmen, denn Reisen dort ist nicht so einfach wie in vielen anderen Laendern.
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Natascha(Guest)
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Antwort #7 - 17.02.07 um 13:29:18
 
Mit wieviel muss man pro Tag rechnen, wenn man Fahrer mit Auto mietet?
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ullim
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Antwort #8 - 17.02.07 um 22:03:01
 
Ich habe mich nicht intensiv erkundigt im Nov/Dez (habe nur für 3 Tage ein Auto gemietet) aber die Preise die so im Raum standen lagen zwischen 35 und 45 $.Das hängt von der Route und von der Länge der Mietdauer ab. Der Startpreis bei Verhandlungen kann aber auch bei 55 $ liegen, muss man dann ja nicht unbedingt machen.

Gruss Ulli
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Natascha1
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Beiträge: 1
Antwort #9 - 19.02.07 um 19:42:27
 
Vielen Dank für die Antwort. Ich habe ein Angebot mit 80 US $ erhalten pro Tag, das mir bereits sehr hoch vorgekommen ist. Ist es einfach einen Wagen mit Fahrer vorort zu engagieren?
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kaunlaran
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Beiträge: 3
Antwort #10 - 19.02.07 um 20:03:47
 
Wir haben für zwei Wochen Rundfahrt (Yangon - Golden Rock - Inle - Mandalay - Bagan - Yangon) 500,- USD bezahlt, vielleicht verhandelbar. Alles lief ganz korrekt ab, mit Vertrag (1/2 sofort, den Rest nach Abschluß). Agentur an der Sule-Pagode beim Geldwechsel ( 7 - Star Bus Ticket Sales Center, Tel. 375209 - entsprechende Karte kann ich Dir zuschicken). Wir wurden beim Geldwechsel darauf angesprochen, kein Problem dort einen Wagen mit Fahrer zu mieten. Unser Fahrer hieß Wunna und ist sehr zu empfehlen. Er kann über seine Schwester auch ein gutes Hotel in Yangon zu einem akzeptablem Preis besorgen, haben wir allerdings zu spät erfahren.
Bei Interesse schick mir eine PN
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ullim
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Antwort #11 - 19.02.07 um 21:40:49
 
Natascha1 schrieb am 19.02.07 um 19:42:27:
Vielen Dank für die Antwort. Ich habe ein Angebot mit 80 US $ erhalten pro Tag, das mir bereits sehr hoch vorgekommen ist. Ist es einfach einen Wagen mit Fahrer vorort zu engagieren?


Hallo Natascha,

wo hast Du denn ein Angebot von 80 $ pro Tag her? Es sollte kein Problem sein einen Wagen mit Fahrer vor Ort zu bekommen. Hundertprozentig unter 80 $.

Liebe Grüsse
Ulli
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HaPeRieger
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Beiträge: 265
Antwort #12 - 19.02.07 um 22:57:02
 
Hallo,

sehe ich auch so. Stand vor einem Jahr (April ... wenig Touristen, niedrige Preise)
Sehr günstig: Um die 20 bis 25 Dollar pro Tag und Fahrer mit Auto. Mit Feiertagzuschlag und Zuschlag für Doppelbesetzung (Fahrer plus Guide) 35 Dollar für einen dreiviertel Tag. Alles nicht ernsthaft von mir verhandelt (weil die Leute so nett waren).

Generell halte ich es für etwas problematisch, jeden beliebigen westlichen Preis für eine Dienstleistung zu zahlen. Man wird so Bestandteil der Schieflage zwischen denjenigen, die mit und vom Tourismus leben und allen anderen Berufen (auch Lehrer, Handwerker etc.). 80 Dollar entspricht dem durchschnittlichen Einkommen einen Bürgers in Myanmar von drei vollen Monaten.

Gruß
HaPe
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fischkopp
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Antwort #13 - 22.02.07 um 19:21:25
 
Hallo,
welche Art Auto wird denn üblicher Weise angeboten? Wir reisen leider mit zwei Koffern ( einer groß, der andere sehr groß  unentschlossen), weil evtl. anschließend ein Schnorchel-Urlaub ansteht. Ein kleiner Hyundai ist vielleicht nicht das Richtige.
Gruß,
fischkopp
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ullim
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Antwort #14 - 22.02.07 um 22:47:35
 
Hallo Fischkopp,

man bezeichnet das wahrscheinlich als Mittelklasseautos, die normalerweise angeboten werden. Also bequem Platz für 3 Mitfahrer und Kofferraum.

Einen Hyundai habe ich da nie gesehen.

Gruss Ulli
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