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Erste Eindrücke Myanmar Okt. / Nov. 2005 Teil 2 (Gelesen: 3902 mal)
Lucca
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Beiträge: 14
27.11.05 um 18:08:01
 
Teil 1 -> http://www.myanmar-guide.de/cgi-bin/forum/YaBB.pl?num=1133111160

... wurde doch ausführlicher als gedacht  Zwinkernd -

Inle See
Das Taxi vom  Flughafen Heho nach Nyaungshwe hat 20.000 kt gekostet, die wir noch mit anderen teilen konnten. Die Preise sind kaum verhandelbar.
Wir sind im Nanda Wunn Hotel abgestiegen, sehr schöne Bungalows für 20 $.
Das Klima war sehr angenehm - man muß jedoch höllisch aufpassen: auch bei bedecktem Himmel kann man sich einen heftigen Sonnenbrand auf dem See holen…!

Die Bootstour ist sehr entspannend und man bekommt viel zu sehen: Die herrlichen Dörfer auf Stelzen gebaut, Fischer, schwimmende Gärten…. Fast alle Touren führen zu Handwerksbetrieben, was auch ganz interessant ist. Man wird dort auch nicht bedrängt, etwas zu kaufen. Auch das Kloster Nga Phe Kyaung mit den springenden Katzen steht meistens mit auf dem Programm, dort ist viel los. Uns als Katzenliebhaber hat es trotzdem gefallen, zumal die Tiere gut behandelt werden. (Tip: Wen’s interessiert, sollte vormittags zum Kloster, weil am Nachmittag Katzen ja im allgemeinen, und diese nach x Vorführungen besonders, träge werden. Bei den meisten Touren steht das Kloster aber erst zum Schluß auf dem Programm) Auch sind die Buddhastatuen sehr schön.

Individuelle Touren (normalerweise ohne Handwerker, außer man wünscht es ausdrücklich) veranstaltet die Agentur im Restaurant Smiling Moon, Yone Gyi Road, (Nähe Nanda Wunn Hotel - Achtung, es gibt auch ein Similing Cafe in Nyaungshwe). Die Touren sind etwas teurer, man fährt aber abseits der sonstigen Routen. Auch die Trekkingtouren sind individuell geplant und nicht dort, wo alle lang gehen.
Der Inhaber A-Tun spricht ausgezeichnet englisch und ist recht witzig. Wir können ihn wirklich empfehlen! Im Restaurant kann man übrigens sehr gut essen und wird sehr nett bedient.

Auf keinen Fall sollte man das Pagodenfeld von Indein verpassen. In Indein findet einmal in der Woche der Markt statt, angeblich ist es der schönste. Uns hat der Markt in Nyaungshwe besser gefallen.

Über A.Tun haben wir noch eine Tour nach Kakku gebucht, ein Pagodenfeld in den Bergen. Man muss einen Führer mitnehmen, der in Taunggy zusteigt und 5 $ kostet. Unsere Führerin war eine junge Pa-O, die uns sehr viel über ihr Volk erzählte und uns auf der Strecke viel gezeigt hat, u.a. einen Vieh- und Gemüsemarkt, wo sonst kaum ein Touri hinkommt. Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Das Hot-Balloon Festival in Taunggy fing auch gerade an, also sind wir natürlich hingefahren und haben einige Ballons bewundern können. Das wahnsinnige Spektakel aussenrum ist ein wahres Volksfest und hat auch sehr Spaß gemacht!

Am Inle See hat es uns wirklich gut gefallen, man kann viel unternehmen und die Landschaft ist herrlich.

Ngapali Beach
Die Zeit ging wie immer viel zu schnell vorbei, schon ist Zeit für die Entspannungsphase (die wir diesmal aber eigentlich nicht so nötig hatten, wie bei unseren anderen Reisen).
Wir hatten einen Bungalow mit Aircon in der Linn Thar Oo Lodge gebucht, bei der telefonischen Reservierung hieß es 25 $, dort angekommen sollte er auf einmal 30 $ kosten. Es hat sich rausgestellt, dass es weder 30 noch 25$ wert ist! Am Strand legen wir eigentlich schon Wert darauf, nett zu übernachten, dafür eignete sich dieser Bungalow nicht! Es gibt dort noch welche für 40 $, die waren aber alle belegt. Wir machten uns auf den Weg, um nach einer anderen Unterkunft zu schauen und wurden enttäuscht: In unserer Preisklasse gab es lediglich noch das Royal Beach Motel am Ende des Strandes, die verlangen aber auch stolze 30 - 45 $ für Zimmer / Bungalows ohne Aircon, ohne Heißwasser (!). Ansonsten gibt es nur Luxusunterkünfte, man bekommt im Silverbeach noch was für $ 65, ansonsten liegen die Preise bei $ 90 aufwärts. Nach einigem hin und her haben wir doch noch ein Superior-Zimmer für 37,-- $ in der Linn Thar Oo Lodge bekommen. Das Frühstücksbuffet ist sehr gut und bietet auch burmesische Gerichte und Snacks neben den kontinentalen Eiern und Toast. Es werden einige neue Anlagen gebaut, die aber schon als Rohbau wahnsinnig teuer aussehen. Schade, dass es nichts günstiges gibt und fast nichts in der mittleren Preisklasse.

Man kann überall prima und günstig Seafood essen. Der Strand ist wirklich traumhaft schön und sauber und man hat auch genügend Schatten - dies entschädigt einen für die relativ teure Anreise und Übernachtung!

Zurück in Yangon haben wir diesmal im New Aye Yar Hotel übernachtet, sehr schöne neue Zimmer, 25 $ (relativ neu und noch nicht im 2003er Loose). Können wir nur empfehlen! Eine richtige Erholungsoase. 170/176 Bo Aung Kyaw Street, email: newayar@mptmail.net.mm. Auch im Zentrum gelegen (ein paar Strassen von der Sule Pagode entfernt).

Allgemeines

-      Auf jeden Fall ausreichend Mückenmittel mitnehmen, vor allem am Inle-See und am Ngapali Beach braucht man viel davon.

-      Für den kostenlosen grünen (Chinese) Tee, den man in Teeshops und in Restaurants angeboten bekommt, sollte man am besten einen eigenen Becher dabeihaben, da die Tassen auf den Tischen eher selten richtig gespült werden, wie wir beobachtet haben.

-      Wir hatten als kleine Mitbringsel die üblichen Stifte, Kugelschreiber und Kosmetikproben dabei, haben es aber wirklich nur den Leuten oder Kindern als Dankeschön für etwas gegeben oder wenn wir wo eingeladen waren. Vor allem in Bagan wird sehr viel nach Mitbringseln oder Geld gebettelt, man sollte da eher vorsichtig sein, da Betteln erstens als Unsitte angesehen wird und man sehr schnell Streit verursacht, wenn nicht alle etwas abbekommen.
Da die Burmesen ziemlich fußballverrückt (England und Deutschland sind sehr beliebt) sind, eignen sich auf jeden Fall Fußballsticker und ähnliches als kleines Geschenk.

-      Auch wenn es selbstverständlich sein sollte: Man soll unbedingt auf angemessene Kleidung achten, d.h. Schultern und Knie bedeckt. Leider haben wir öfter Damen gesehen, die auch in Pagoden im Spaghettiträger-Top und Minirock unterwegs waren. Auch außerhalb der Pagoden ist es den Einheimischen unangenehm, die Touristen „halbnackt“ zu erleben. Am Strand ist kurze Kleidung o.k., man sollte so halt nicht ins Fischerdorf laufen. Leider mussten wir auch zwei Mädels „oben ohne“ beobachten - das ist wirklich tabu. Und nicht nur Mädels - ein Mann meinte auch, splitternackt ins Wasser gehen zu müssen - da fragt man sich schon, ob die Leute überhaupt noch nachdenken?


… und eins steht fest: Wir werden auf jeden Fall wieder nach Myanmar reisen!



« Zuletzt geändert: 28.11.05 um 06:32:22 von Andreas »
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igel1
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Beiträge: 65
Antwort #1 - 05.12.05 um 08:38:19
 
Hallo,

was hat denn die Tour nach Kakku gekostet?

Viele Gruesse,
Jens
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helmishali
Member***
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Beiträge: 296
Antwort #2 - 05.12.05 um 09:56:18
 
hallo, sind vielleicht mit der selben jungen führerin in stammestracht nach kakku gefahren - war recht nett und lustig - gemüse-und viehmarkt etc. war auch dabei -dürfte doch zum programm gehören - uns kostete das taxi um die US 30.-- plus eintrittsgebühr und etwas bares für die führerin, deren mutter auch ein textilgeschäft in taungyi besitzt
lg
helmi
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Lucca
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Beiträge: 14
Antwort #3 - 07.12.05 um 12:52:57
 
Hallo Jens

die Tour nach Kakku hat ca. 30,-- USD gekostet + 5 USD für den Pa-O Guide.

Helmi,
wir hatten anscheinend eine andere Führerin, da sie mit ihrer Oma in Taunggy wohnt und die Familie weit entfernt in einem Dorf.
Uns hat der Ausflug sehr gut gefallen!

Liebe Grüsse
Lucca
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