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netty
Gast
26.02.03 um 01:49:28
 
Hallo,

ich brauche bitte etwas Hilfe.
Ich habe einen Kollegen aus Burma. Vor kurzer Zeit hat er mir gestanden, daß er mich liebt. Da ich z. Z. keinen Freund habe, meinte er, er hätte doch Chanchen. Ich habe ihm aber erklärt, daß ich an einer Freundschaft mit ihm interressiert bin, jedoch keine weiteren Gefühle für ihn empfinde. Seither macht er mir aber Geschenke und umwirbt mich. Selbst zum Geburtstag hat er mir wieder was geschenkt. Jetzt meine Frage: Bin ich durch die Annahme seiner Geschenke zu irgdnetwas verpflichtet? Ich meine, ich kenne die Traditionen in seinem Land nicht. Bin ich ihm durch die Annahme eventuell versprochen? Ich möchte ihm nicht weh tun. Aber falls ich zu irgendwas durch die Annahme verpflichtet bin, dann sitz ich in der Patsche. Wie gesagt, als Kumpel mag ich ihn sehr, mehr aber nicht.

Vielen Dank für die Hilfe.

netty
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Syndi
Gast
Antwort #1 - 26.02.03 um 11:52:42
 
Hallo,
zur Kultur der Burmesen folgende Buchtipps:
"Culture Schock Burma" (Myanmar?)
"The Burmese" (Autor Scott)
"Burmese Family" (Mi Mi Khaing)

Frag ihn doch mal, wie das "Dating" so abläuft in Myanmar, und welche Verhaltensweisen zur Ehe verpflichten...
Bin gespannt, was er dir dazu erzählen wird.
Und lade zu diesem  Gespräch "anstandshalber" ein paar deiner/seinerFreunde ein.

I. d-  Regel darfst du dich nicht ohne Begleitung mit einem Jungen/Mann treffen, ohne dass du im Anschluß als verheiratet oder leichtes Mädchen angesehen wirst. Es gibt (zumindest nach der Konvention) keine vorehelichen tiefgehenden Gespräche zu zweit, Tuscheleien, Knutschereien oder ähnliches/"schlimmeres" und somit kaum ein "Dating", wie wir es hier kennen.

Allerdings gibt es große Unterschiede in den Feinheiten und Traditionen der immerhin etwa 135 verschiedenen Ethnien und zwischen Großstadt und Dorf etc....

Viel Glück dabei!

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Heiko
Gast
Antwort #2 - 14.05.03 um 09:29:08
 
Hallo,

Dein Kollege lebt aber hier in Deutschland?

Ich bin mit einer Burmesin (höchst konservative und traditionelle Familie und Erziehung). Trotzdem: Burmesen werden entweder von der Familie verheiratet (meine Schwägerinnen) oder der Mann muss solange werben bis die Frau akzeptiert. Im totalen Gegensatz zu Deutschland und der oft falschen Annahmen zur burmesischen Kultur ergreift hin und wieder aber auch die Frau die Initiative (so geschehen bei meiner Frau).

Man denkt immer bei 3. Welt-Kulturen an statische, dicke und extrem komplexe Regelwerke. Im Fall Burma - für den ich nur sprechen kann - ist es aber viel einfacher als man vielleicht denkt. Wenn man mit offenen Augen durch das Land, bzw. deren Kultur geht passiert nicht soviel. Hin und wieder mal in ein Fettnäpfchen treten kann passieren. Dann wird man auch mit der nötigen Härte "erzogen" aber dann ist die Sache auch wieder vergessen (außen man wiederholt den faux pas mit Fleiß).

Bei Fragen kannst Du dich gerne auch an mich oder meine Frau wenden (per eMail).
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