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Sind denn alle blind? (Gelesen: 9810 mal)
Sandra
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Beiträge: 20
Antwort #15 - 26.01.03 um 10:29:04
 
Hallo Irakan!

Natürlich geht LaudaAir nicht von sich aus auf die Regierung zu.
Es müssen erst die Kunden bei Lauda Air Druck ausüben.
Aber irgendjemand sollte halt mal damit anfangen.

Also ob es jetzt richtig ist nach Myanmar zu reisen oder nicht....
ehrlich gesagt ich bin mir nicht ganz sicher.
Ich glaube einfach, daß es gut ist das Land zu besuchen, allerdings nicht nur zum fun sondern auch mit offenen Augen und zuhause berichtend.
Allerdings vielleicht ist es wirklich schlecht, als Tourist nach Myanmar zu gehen. Ich glaube es hat jeder eine andere Meinung dazu. Und genau das ist das Problem. Ich sage: jeder soll das machen was er denkt was richtig ist, aber ich möchte einfach nur bitten ehrlich zu sich selbst zu sein. Nicht die Augen zu verschließen und die Mißstände, welche man mit eigenen Augen gesehen hat zu berichten.

Sandra
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Baba Jürgen
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Antwort #16 - 29.01.03 um 15:32:38
 
Ein Vorschlag an alle, die etwas gegen den Massentourismus in Burma sowie gegen Lauda Air tun wollen. Schreibt doch mal an den Stern und den Spiegel und fragt, warum Myanmar in ihren Magazinen kein Thema mehr ist. Rüttelt sie wach! Erklärt Ihnen, das Burma Travellerland geworden ist und das viele ohne oder nur mit geringen Kenntnissen der politischen Situation in dieses Land fahren. Berichtet, das Lauda Air Rangoon direkt anfliegt. Fragt, warum Sie dieses Thema dem BBC überlassen? Auch in Deutschland wollen wir wissen, was wirklich los ist in Burma.
Ich bin mir sicher, das es dann bald wieder Berichte gibt, und somit das Thema Burma wieder an aktualität gewinnt. Und wenn viele die Verhältnisse dort erst einmal kennen, wird sich so mancher fragen lassen müssen: " Wie, Herr Nachbar, Sie fahren in diese Militärdiktatur, um Urlaub zu machen? Das hätte ich ja nicht von Ihnen gedacht!"
Gruß  Smiley
Baba
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Flummi
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Beiträge: 6
Antwort #17 - 30.01.03 um 19:09:09
 
Hallo alle zusammen!
bin  gerade von meiner  Reise aus Burma zurück und verstehe diese Diskussionen in diesem Forum immer weniger.
Wir haben mit sehr vielen Burmesen und auch vielen Touristen gesprochen. Dabei waren die wenigsten Touristen aus Europa sonder Australien, Neuseeland, China, Kambodscha, Japan danach kommt erst Österreich, Deutschland und Frankreich.
Burmesen sind nicht auf Touristen angewiesen um etwas von der Welt zu erfahren, schaut doch mal in die Gärten und auf die Dächer überall findet man schon in großen mengen Satellitenschüsseln (und eigene Stromagregate), selbst in abgelegenen Bergdörfern.
Wir wurden von Burmesen gefragt warum die USA Krieg im Irak anfangen will und wir dafür oder dagegen sind, ob die Elbe immer noch Hochwasser hat usw.
Geht doch mal in Mandalay, Yangon oder Bakan über die Nachtmärkte und Ihr werdet staunen das  für Geld alles zu haben ist und diese Waren werden nicht von Touristen gekauft. Wir haben zum Beispiel von vielen gehört das ca. 50% der Wirtschaft in chinesischer Hand sind.
Was mich wirklich fast aus der Fassung gebracht hat, ist das man lieber 1000 Kyat  Buddah spendet als seinem Kind dafür ein Jahr Schule ermöglicht. Viele Burmesen spenden mehr für ihren Glauben als für ihre Kinder.
Ich habe mich auch über Touristen geärgert die den bettelten Kindern immer wieder Süßigkeiten oder Geld
gegeben haben. Wir waren in vielen Dörfern und Schulen und  haben dort für Kinder deren Eltern das Schulgeld nicht bezahlen können eine Schulpatenschaft übernommen.
Ein Rentensystem gibt es in Burma jeder Angestellte erhält 30% Rente.
Gruß
Flummi
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anke
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Antwort #18 - 31.01.03 um 07:11:36
 
hallo,
klar es gibt ein rentensystem, fuer menschen die bei der regierung gearbeitet haben oder deren ehepartner. das macht dann so ca 600 - 1000 kyat im monat.
du hast recht dass es in den tourihochburgen yangon, mandalay, bagan fast alles gibt ... die frage ist wer es sich leisten kann. bei einem einkommen krankenschwester ca 5000 kyat, aerzte an den staatl krankenhaeusern in yangon 6000 bis 7000 kyat, wenn man gut im nebenbei geld machen ist, kann mein sein gehalt gut aufstocken, als beispiel sei da nur das personal am flughafen genannt, aber auch lehrer od. prof. machen mit getuerkten klausuren, nachhilfeunterricht extrageld, polizisten die busse und pkws anhalten und kassieren, der helm der polizisten wird nicht umsonst donationbox genannt, bestechung ist an der tagesordnung.
wo ich dir absolut recht geben muss, und da hab ich auch kein verstaendnis, gilt aber nicht nur fuer myanmar ist das touris bettelnden kindern geld geben.
gruss anke
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IraKan
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Beiträge: 23
Antwort #19 - 01.02.03 um 09:46:54
 
@Flummi

Merkst Du nicht selber dass Satellitenschüsseln auf den Dächern und bettelnde Kinder, die nicht zur Schule gehen ein Widerspruch sind. Klar in jeder Diktatur gibt es Leute, denen es gut geht, die sogar von dem System profitieren. Das macht das System nicht schlimmer sondern besser.
Das 50 Prozent der Wirtschaft in chinesischen Händen ist, finden die Birmesen vielleicht auch nicht so toll. Hinzu kommt ein weiteres Problem. In China gibt es ja die staatlich verordnete ein Kind Familie. Erstaunlicherweise sind das immer Söhne. Birma ist daher zu so einer Art Heiratsmarkt geworden. Auch das führt zu sozialen Spannungen, die sich hoffentlich nicht eines tages entladen.
Ausserdem gibt es zahlreiche Gegenden in Birma, die man als nicht Birmese nicht besuchen kann. Man kann sich nicht nur gut vorstellen, dass dort der Lebensstandart ein ganz anderer ist. Flüchtlinge, die aus diesem "Paradis" nach Thailand flüchten, berichten auch von katastophalen Zuständen.
Und genau, das ist eine weitere gefahr. Urlaubsreisende die nur einen flüchtigen Blick auf das Land werfen, denken es ist alles in bester Ordnung.

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Flummi
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Beiträge: 6
Antwort #20 - 01.02.03 um 12:13:06
 
hallo,

IraKan du hast Recht, es gibt einen großen Widerspruch in diesem Land aber nicht nur in Myanmar. Auch in Deutschland gehen viele Kinder nicht zur Schule sondern leben auf der Straße. ( Drogen und Starßenstrich)
Mütter verzweifeln da sie ihren Kindern nur einmal die Woche etwas anderes als Nudeln auf den Tisch stellen können. (Nudeln ist das billigste Grundnahrungsmittel in Deutschland) Und die Entwicklung zum sozialen Abstieg trifft immer mehr Familien.
Ich bin Sozialarbeiter und weiß von was ich hier rede. Auch in Europa und Amerika gibt es soziale Spannungen die sich hoffentlich nicht eines tages entladen.
Du hast recht Kinder in Myanmar müssen eher für ihren Unterhalt und den Unterhalt ihrer Familie sorgen als die Kinder in Europa. Aber auch meine Kinder können nicht zu Hause belieben sondern müssen ihren eigenen Unterhalt verdienen. Da meine Tochter in Deutschland keine arbeit gefunden hat, ist sie schon seit vier Jahren in England. Was meine Kinder den Kindern in Myanmar voraushaben ist eine gute Schulausbildung. 
Zeige mir bitte ein Land in dem alles in Ordnung ist!!
Warum ich in Myanmar Urlaub gemacht habe ist ganz einfach, der große Unterschied der noch vorhanden ist zwischen der ländlichen Gegend und den Städten.
Der Familienverband und auch die Dorfgemeinschaft funktionieren dort noch, einer ist für den anderen da.
Bei uns ist doch schon lange jeder sich selbst der nächste.
In den Dörfern wurde mir immer wieder versichert das kein Kind verhungern muss. Sicherlich gibt es auch nur die Grundnahrungsmittel Reis und Gemüse, die wir in dieser Zeit auch gegessen haben.
Ich habe oft von den Familien die wenig Land hatten gehört das sie froh über die Touristen sind, so bekommen ihre Kinder wenigstens arbeit. (Bestimmt nicht alle als Bettler) Wir haben zwei davon in Chaungtha in Gaststätten wieder getroffen. Die beiden Jungen sind 13 Jahre alt, haben pro Monat 3000 Kyat erhalten, Essen und Unterkunft umsonst. Ihr habt recht es ist nicht viel und Kinderarbeit, aber das Schulgeld konnten die Eltern nicht mehr aufbringen. Und das Land hat die ganze Familie nicht mehr ernährt.
Ich habe eigentlich um all die Menschen angst in Myanmar deren Arbeit in Zukunft durch Maschinen und Computer überflüssig wird. Wie werden Sie dann noch ihre Familien ernähren können? Diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten ob mit oder ohne Touristen.

Ich bin bestimmt nicht mit dem System in Myanmar einverstanden und in Myanmar ist auch nicht alles in bester Ordnung,, doch ich ärgere mich über dieses Forum in dem einfach nur immer in eine Richtung diskutiert wird.

PS. Ich fand den Ameisen vergleich sehr gut.
Flummi
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Sandra
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Beiträge: 20
Antwort #21 - 01.02.03 um 18:02:20
 
Hi!

Flummi: Tut mir leid, aber Dich versteh ich gar nicht. Find ich
irgendwie typisch für das was ich in Myanmar erlebt habe.
Touristen gehen in Gueshäusern, sehen dort Fernseher und bekommen alles.... Gehen auf den Markt... natürlich gibt es dort alles zu kaufen ... aber nur für Geld, Flummi.
Hast Du wirklich nicht supersuperobererschreckendes gesehen, wo du sagt: das darf doch nicht wahr sein!
Also ehrlich gesagt, mir gings so: ich hab zwar gewußt, dass es Kinderarbeit gibt, daß das Land arm ist (Dritte Welt Land) usw.
aber Flummi, hast Du mal in ein 10-jähriges Jungengesicht gesehen, welches Körbe voller Steine bei 30 Grad Hitze im Schatten (und das Kind hatte leider keinen Schatten) schleppen muß???
Also sorry, diese Vergleich mit uns (Europa), daß unsere Kinder auch arbeiten gehen müssen.... find ich schon fast ein wenig pervers. Also ich hab noch keine 10jährigen bei Straßenarbeiten gesehen. Und wenn es sowas gibt, haben wir
(Europa) dafür Gesetze. Ich bezweifle, daß es in Myanmar gesetzlich verboten ist (die Kinderarbeit).

Zu Babas letztem Beitrag: weiter so, richtig, genau meine Meinung!!!

Sandra
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IraKan
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Antwort #22 - 02.02.03 um 10:06:10
 
@Flummi
Was richtig ist, ist das der Zusammenhalt in den Dörfern noch funktioniert. Es gibt viele, gerade unter den Rebellen, die auch keine Kopie des Wastens wollen, sondern ihr traditionelles Leben mit dörflichen Strukturen weiterführen wollen. Ob das gelingt, selbst wenn sie wieder ihr eigenes land haben mag aber zweifelhaft sein. Aber es wäre dann zumindestens ihre Entscheidung.
Und nochmals: Du siehst nur den offiziellen Teil von Birma. Wie es in den für Touristen gesperrten Gebieten aussieht, weißt auch Du nicht. Ich aiuch nicht, aber ich habe einiges gehört. Mangelernährung und Übergriffe des burmesischen Militärs sind an der Tagesordnung. Klar, dass Rebellen übertreiben, aber es wird wohl Grund geben, dass die Leute nach Thailand fliehen.
Auch, diene Schilderung der Städte, scheint nicht ollständig zu sein. Gmäß letzten Informationen der KNU hat sich der Peris für Reis im letzten Jahr verdoppelt. (Das wäre, wie wenn hier die sozial schachen Familien doppelt soviel für Nudeln bezahlen würden)
Palmöl ist 25 Prozent seit spätem 2002 gestiegen, und der Preis der allgemeinen Buskarten hat sich außerdem verdoppelt. Für Leute die in den Trabantenstädten leben ist das eine Katastrophe, denn viele arbeiten direkt in den Zentralstädten.
Klar gibt es bei uns auch Kinderarbeit, aber doch in einem ganz anderen Außmass. Bei uns wird sie bekämpft dort durch den Staat verursacht. Burma hat zwar zugesagt, die Zwangsarbeit aufzugeben. De fakto existiert sie noch. Wenn die erwachsenen gezwungen werden Straßen und Eisenbahnlinien zu bauen, müssen die Kinder die Feldarbeit machren, um nicht zu verhungern.
In den freien Gebieten geht das noch, weil nur ein teil zur Zwangsarbeit verpflichtet wird, in den gesperrten Gebieten sind es oft alle Erwachsene.
Klar, dass auch nicht von heute auf morgen Kinderarbeit abgeschafft wird. Aber es ist ein unterschied, ob ein Kind nur harte Arbeit machen muss, oder Vormittags in die Schule geht und nachmittags den Eltern hilft, wie es auch heute noch in Thailand oft der Fall ist.
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Flummi
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Beiträge: 6
Antwort #23 - 02.02.03 um 13:54:27
 
Hallo,
IranKan  was ich mit meinen Beiträgen erreichen möchte ist einfach eine faire Information über das Land, das mir sehr am Herzen liegt.
Wir alle kennen die katastrophalen Verhältnisse nicht in den gesperrten Gebieten. Da die Informationen aus den Gebieten nur mangelhaft oder aus der Sicht der Regierung durchdringen. Doch ich stimme Dir zu das diese um ein vielfaches extremer sind als in den Gebieten die für Touristen zugänglich sind.
Den Tourismus werden wir nicht aufhalten und vielleicht ist er für die Zukunft auch eine Chance für dieses Land.
Doch ich möchte alle bitten, die in Zukunft diese Land besuchen sich vorher zu informieren wo sie ihren Urlaub verbringen. Nämlich in einem Land wo Armut vorherrschend ist, Kinderarbeit an der Tagesordnung (obwohl verboten), und einer Lebenserwartung  die bei ca. 50 Jahren liegt. In dem fleißige liebenswerte Menschen arbeiten und leben.
Wenn sie damit Probleme haben bitte bleiben sie Zuhause.
Liebe Sandra,
3 Jahre alte Kinder die nach Wasser gebettelt haben.... Warum hast Du dich nicht mit den Kindern an den Straßenrand gesetzt und sie zum satt essen und trinken eingeladen. Für 500 kyat hätten sich die Kinder mal richtig satt essen können und Du hättest auch ihre ganze Familie dabei kennen gelernt.
Anstatt auf die Tränendrüse zu drücken.
Wir halten es oft in vielen Ländern so, das wir dann mit den Kindern gemeinsam essen , denn Geld zu geben ist keine Lösung so werden Kinder zu Bettlern.
Du schreibst „ Die Kinder waren m.M. nach nicht älter als 10 Jahre!!!“ daraus entnehme ich das Du auch da nicht angehalten hast sondern nur Fotos im vorbeifahren gemacht hast.
Wir haben mit den jugendlichen  1 Stunde zusammen gearbeitet und danach abends im Dorf gemeinsam gegessen. Sie haben uns viel erzählt warum sie an der Straße arbeiten sicherlich nicht alle freiwillig.
Sandra weist Du das die Kinder mit 15 /16 Jahren heiraten und dann als Erwachsen gelten.
Wir haben viele Nächte in Dörfern übernachtet und nicht in Gästehäusern und Hotels liebe Sandra.

Dieses ist mein letzter Beitrag denn Montag fängt für mich wieder das Arbeitsleben an.
Wenn Ihr Kinder und Jugendliche am Bahnhof Zoo seht , so denkt auch mal daran das diese Hilfe brauchen.

Gruß
Flummi

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Sandra
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Antwort #24 - 02.02.03 um 15:16:04
 
Hallo Flummi!
Warum so agressiv.
Ich liste jetzt nicht auf was so tolles ich alles in Myanmar getan habe. Möcht ich nicht und brauch ich auch nicht.
Ich wollte mit diesem Beitrag auch einfach mal nur den Leuten die negativen Seiten aufzeigen. Wie nämlich schon geschrieben, hab ich nämlich die Erfahrung gemacht, daß die Touris lediglich auf ihre Kosten ihren Spaß haben und das Elend ringsrum nicht sehen (wollen ? )
Super, daß Du die Kinder inkl. Eltern zum Essen einlädst.

Ich hätte gerne bei den arbeitenden Kindern angehalten.
Leider stand ein Soldat daneben und ich dachte, daß das wahrscheinlich nicht so gut ankommt wenn ich da was sage.
Ich schätze, schlimmstenfalls hätte ich vom Land ausreisen müssen, aber durch Berichte hier im Forum habe ich gelernt,
daß es manchmal besser (für die Einheimischen) ist, wenn man nichts sagt, da sie (die Einheimischen) eventuell in eine Schlimm Lage geraten können.

An Deinem vorletzten Beitrag hat mich nur ein wenig diese "Unbekümmertheit" die ich m.M. da herausgelesen habe genervt.
Und "nur" weil Du Sozialarbeiter bist, heißt das noch lange nicht, daß Du in dieser Hinsicht sensibler bzw. professioneller handelst als andere.
Wenn Du immer gleich so gereizt reagierst..... keep cool

Sandra
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anke
Gast
Antwort #25 - 02.02.03 um 22:08:47
 
flummi,
zwischen deinem ersten beitrag und den anderen ist m.E.schon ein ziemlicher wiederspruch. naja ich hab es vielleicht auch nur falsch verstanden. ich muss sandra rechtgeben, aus deinem letzten beitrag ist eine ziemliche unbekuemmertheit zu lesen, und man kann nur fuer die strassenarbeiter mit denen ihr zusammengearbeitet habt hoffen dass sie keine schwierigkeiten bekommen haben.
deinen vergleich mit strassenkindern in dland - naja auch da kann man wohl geteilter meinung sein, die schere in dland geht weiter auseinander, das ist uns wohl allen klar, auch dass es armut in dland gibt, aber in dland muss keiner verhungern wir haben ein soziales system was wenn man sich kuemmert ja wohl immer noch funktioniert. und da gibt es bes in berlin viele stellen die einem dabei behilflich sind. vielleicht sollten wir von unserem jammern auf hoechstem niveau mal runterkommen. uebrigens ich bin auch sozialarbeiterin ich weiss auch wovon ich spreche. gruss anke
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Andreas
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Beiträge: 509
Antwort #26 - 04.02.03 um 01:20:35
 
Hallo,

an alle, die in diesem Thread Ihre Meinung geschrieben haben und in diesem Zusammenhang möchte ich euch ein Danke Schön schenken ...

Ich denke, es war für alle, die hier mitlesen und schreiben, eine wichtige Informations-Quelle, um neue Wege und Gedanken zu erfahren.

Ich möchte an dieser Stelle dieses Thema abschliessen, weil es für meine Begriffe nichts bringt, etwas bis 'zum Erbrechen' zu diskutieren, weder für die Schreiber, noch weniger für die Leser.

Bitte seid mir nicht böse, aber ich denke das ist immer der bessere Weg, wenn es denn noch etwas zu bereden gibt, dann nehmt einen neuen Anlauf um es zu tun...

Je tiefer es in einem Forum geht, um so weniger Antworten bekommt der Einzelne, im Gegenteil, es tun sich mehr Fragen auf als vorher. Manchmal vielleicht gut....

Wie dem auch sei, dieser Thread wird an dieser Stelle geschlossen.

Das wir blind sind, auf mindestens einem Auge, steht so gut wie fest, darüber brauchen wir garnicht reden, denn wir sind in einem anderen Kontient/Land aufgewachsen. Dort wo wir leben, gelten andere Regeln. Dort gibt es wesentlich bessere Voraussetzungen als in einem Dritte-Welt-Land. Und vor allen Dingen sind wir überhaupt in der Lage so zu leben, weil es die Länder der dritten Welt gibt. Ein neues Thema, ich weiß..

Es gibt nur noch ein Ding, das ich hier sagen möchte:

Verpulvert nicht eure Kraft, hier in diesem Forum, denn damit wird nicht sehr viel erreicht. Überlegt euch, was Ihr auf anderen Wegen tun könnt...

Gruss
Andreas
« Zuletzt geändert: 04.02.03 um 16:58:15 von Andreas »
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