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Erfahrungen mit Bargeld (Gelesen: 3717 mal)
rivello
Gast
18.11.02 um 14:06:40
 
Hallo, zusammen

sorry, dass ich einen neuen Thread hier aufmache... will aber mal meine "Recherche-Resultate" zusammenfassen und sie von euch verifizieren lassen Smiley

Traveller Cheques kann man in Myanmar vergessen - gibt wohl zu wenig Banken, die das wechseln

Dollar (evtl. auch Euro) als Cash sind vorzuziehen ... wie soll die Dollarstückelung idealerweise ausschauen? Eher grosse oder eher kleine Scheine (wg. der Einflüsse auf den Wechselkurs und die Wechselbarkeit...)

Kreditkarte kann man wohl auch abhaken, so wie ich gelesen habe, nur in (grösseren) Hotels und für Flüge (wird dann aber schon in Dollar gezahlt, oder?? Kyat machen wohl wegen des schlechten offiziellen Kurs überhaupt keinen Sinn)

FEC / Zwangsumtausch kann man machen, a) weil man das Geld sowieso braucht und b) weil der Umtauschkurs gegenüber Dollar-Cash nur unwesentlich schlechter ist.

Bargeld mit sich rumtragen scheint in Myanmar nicht sonderlich "riskant" zu sein.

Falls - aber das passiert hoffentlich weder uns noch irgend jemandem sonst - das Bargeld gestohlen wird: kann man mit Kreditkarte auch "überleben"? Oder: welche Alternativen / Vorsorgemassnahmen habt ihr getroffen?

400$ für 4 Wochen sollten reichen pro Person, oder? Wir wollen Backpacking machen und im wesentlichen in der einfacheren bis mittleren Guesthouse/Hotelkategorie absteigen. Transport im wesentlich Bus und Bahn, ein Inlandsflug von Yangon zum Inle Lake. (bitte nicht falsch verstehen: "billig" Urlaub machen ist nicht das oberste Ziel, sondern ich will einfach ein grosses Risiko vermeiden, wenn ich übermässig viel Bares mit mir rumschleppe).

Vielen Dank für Eure Erfahrungen!!

Viele Grüsse
Andreas
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mkburma
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Beiträge: 10
Antwort #1 - 27.11.02 um 11:52:41
 
Hallo,

wir haben den Zwangsumtausch voll mitgenommen
- a) wollten wir die Beamten und Ihre Kumpane am Airport nicht noch satter machen
- b) haben wir die 200 FEC eh´ gebraucht

Am 1.11 gabs in Yangoon ca. 1000 Ks für einen US $ am 18.11 ca. 1050 KS. Zwischezeitlich in Bagan habe wir 1100 Ks angeboten bekommen.

Für FEC wurden zwischen 50-100 KS weniger geboten.

Was  die Stückelungen angeht. Nach ein bisschen "abwarten" haben wir keine Sonderangebote für 10/20/50 US $ bekommen. Die wollen natürlich lieber grosse Scheine, aber es gilt das "Gesetz des Markts".

Zahlungen mit der KK haben wir nicht getestet, habe aber gehört das die Airlines da evtl. drauf eingehen (Aber - habe ich nur gehört).

Angst um das Bargeld und um mich hatte ich nicht (nur im Stassenverker und ähnlichem). Wobei uns in Mandalay einmal angedeutet wurde das wir hier nicht erwünscht/oder besser nicht weitergehen sollten.

Wir haben so Round About + 500 US$ genutzt, aber gut gelebt
mit Taxi usw..

Das Geld entweder im Tresor der GH/Hotel hinterlegen oder eben mit einem Fetten Bauch rumlaufen.

Nachtrag: hier meine ganz persönliche Kritik am Lose. Die Karten sind Sch** und das man für die Fahrt nach ChaunghaBeach 5 US $ Zusatzgebühren Zahlen muss ist seit mehreren Jahren bekannt.
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Itzelberger
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Beiträge: 43
Antwort #2 - 13.01.03 um 22:38:18
 
Zitat:
FEC / Zwangsumtausch kann man machen, a) weil man das Geld sowieso braucht und b) weil der Umtauschkurs gegenüber Dollar-Cash nur unwesentlich schlechter ist.


Zitat:
wir haben den Zwangsumtausch voll mitgenommen
- a) wollten wir die Beamten und Ihre Kumpane am Airport nicht noch satter machen
- b) haben wir die 200 FEC eh´ gebraucht


Diese Aussagen kann man nur unterstützen! Wechselt alles um, was ihr müsst. Die Bestechung ist in keinster Weise gerechtfertigt.


Gruß, Itzelberger&&&&EX-Moderator auf dem Dachboden
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Andrea
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Beiträge: 4
Antwort #3 - 24.01.03 um 22:38:35
 
Liebe Leute, habt Ihr alle Euer ganzes Bargeld in kleinen Dollar-Stückelungen mit Euch am Bauch oder im Brustbeutel herum-getragen ? Bei dem Gedanken eines Diebstahls wird mir mulmig ! Wie habt Ihr die Geldsicherheit gemanagt? Und reichen 400 - 500 US-Dollar pro Person (mit einem Inlandflug für 4 Wochen) ? Es soll ein Backpacker - Urlaub werden !
Danke für Eure Infos!
Andrea
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anke
Gast
Antwort #4 - 24.01.03 um 23:35:19
 
hallo,
mit 500 dollar kommst dicke aus, du bekommst fast ueberall ein DZ fuer 6 - 10 dollar inkl. fruehstueck. inlandsflug ca 80 - 100 dollar je nach strecke, essen, trinken ist spottbillig,
ich habe mein geld meistens in der tasche mit mir rumgetragen, ausser in bussen, habe nie ne heikle situation erlebt. mit der noetigen sorgfalt muss man denke ich keine grossen sorgen haben, passieren kann immer und ueberall was. aber ich habe das land immer als sehr sicher empfunden. gruss anke
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sku00
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Beiträge: 19
Antwort #5 - 25.01.03 um 01:05:56
 
Hallo, Andrea,

ich habe neben Burma schon ziemlich alle SO asiatischen Länder bereist. Außer einer Sonnebrille ist mir bis jetzt nichts gestohlen worden (da war ich auch selbst schuld). Ich hatte auch nirgendwo ein unsicheres Gefühl.

Es bietet sich an das Bargeld etwas zu verteilen, das im Falle eines Falles nicht alles wegkommt.

Ich habe auch immer eine Notreserve in einem Geldgürtel. Damit kann man dann zumindest ein paar Tage überbrücken.

Ich würde mir aber keine all zu große Gedanken machen. Man sollte natürlich auch nicht die 100 Dollar Scheine zur Schau tragen. Das sind in Asien, vor allem in Burma immerhin mehrere
Monatseinkommen.
Zugegeben, es ist natürlich ungewohnt soviel Bargeld dabeizuhaben.......

Grüße Stefan
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Itzelberger
New Member
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Beiträge: 43
Antwort #6 - 25.01.03 um 01:10:33
 
Kann meinem Vorrednern beipflichten: Das geld muss man wohl oder übeöl bei sich rumtragen.

Ich hab dazu einen Brustbeutel benutzt, allerdings einen "anständigen". Wasserfest mit Fleece-Rückwand, zudem 3 Fächer. In den haben auch die Pässe gepasst.
Den Brustbeutel hatte ich weniger wegen der Sicherheit (bei em Überfall ist man den eh los.), sondern eher, damit nicht ständig so viele Scheine im Geldbeutel (sichtbar) sind.
Gruß, Itzelberger&&&&EX-Moderator auf dem Dachboden
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Wilfrid
New Member
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Beiträge: 8
Antwort #7 - 08.02.03 um 20:54:35
 
Hallo,

wir haben auch einiges an Bargeld mit uns herumgetragen, ohne ein flaues Gefühl zu haben. Zu meiner Überraschung gab es auch in einfachen Hotels vernünftige und m.E. sicher gehandhabte Hotelsafes.

Wilfrid
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