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1  Rubriken / Leben & Arbeiten in Myanmar / Re: Hausbau in Myanmar
 am: 24.04.17 um 21:01:41 
Begonnen von ardesign | Beitrag von ardesign  
Ich ziehe das Thema nochmals hoch, weil unser Haus nun fertiggestellt ist. Die Bauzeit betrug genau vier Monate. Es handelt sich um ein zweigeschossiges Gebäude mit einer Hauptwohnung im 1. OG, einem separat erschlossenen Apartment im EG sowie Garage/Hobbyraum. Entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten ist der Baukörper schmal und langgestreckt mit einem Grundriss von 5 x 14 m. Eigentlich müsste ich die Maße in Fuß angeben, denn in Myanmar wird auf dem Bau meist noch in angelsächsischen Maßeinheiten gerechnet.

Der Bau eines Hauses in Myanmar ist für Ausländer sicherlich ein kühnes Unterfangen und war in unserem Fall auch deshalb möglich, weil meine Frau Burmesin ist - ihr gehört das Objekt offiziell. Als Architekt habe ich die Planungsleistungen selbst erbracht und während meines Urlaubs im Januar/Februar dieses Jahres gemeinsam mit meiner Frau auch baugeleitet. Meine Frau hat die Bauleitung dann allein weitergeführt, obwohl sie nicht vom Fach ist - im Hintergrund habe ich aufgrund von Fotos und Videos bei Bedarf Anweisungen gegeben. In wenigen Tagen fliege ich zur Abnahme der Bauleistungen erneut hin. Leider bleiben mir dann nur zwei Wochen zum "probewohnen".

Die Bauarbeiten verliefen insgesamt zügig, Die Arbeiter in Myanmar sind ausgesprochen fleißig und zuverlässig. Die Ausstattung der Unternehmen ist manchmal überraschend modern (fast neuer Bagger zum Ausschachten der Fundamente), manchmal aber auch archaisch - Schubkarren sind zum Beispiel unbekannt, alles muss getragen werden! 

Wir wollen das Haus in einigen Jahren selbst nutzen. Bis dahin würde ich die beiden Wohnungen gerne vermieten, aber ein Gesetz in Myanmar erlaubt offiziell die Vermietung an Touristen als Guest House erst ab sieben Zimmern. Nun ist in Myanmar in der Praxis ja nicht alles so, wie es im Gesetz geschriebes steht. Mich würde daher interessieren, ob hier jemand schon einmal in einer Unterkunft übernachtet hat, die weniger als sieben Zimmer aufwies. Für Hinweise danke ich im Voraus!

Wer Tipps zum Grunderwerb und Hausbau in Myanmar benötigt, kann sich natürlich ebenfalls an mich wenden.

Mingalaba,
Jan

2  Rubriken / Reisefragen & Antworten / Re: Frage zur geplanten Rundreise im November
 am: 23.04.17 um 19:53:31 
Begonnen von Roderich | Beitrag von Roderich  
Hallo,

vielen Dank für eure Meinungen und Anregungen.

Wir werden die Tour jetzt so legen, dass wir die Nacht vor dem Flug nach Heho nicht in Yangon, sondern am Golden Rock (oder evt. Bago) verbringen und am späten Nachmittag in Richtung Inle Lake fliegen werden. Ab wann kann man denn morgens mit dem Truck wieder vom Golden Rock herunter fahren? Soweit ich weiß, geht der letzte Flieger nach Heho um 16 Uhr von Yangon. Reicht das aus, wenn man oben am Golden Rock übernachtet?

Bagan hatten wir sowieso "nur" drei (volle) Tage eingeplant. Am An- bzw. Abreisetag, kommen wir planmäßig erst abends an (mit Stop am Mt. Popa) bzw. reisen wir morgens in Richtung Mandalay wieder von Bagan ab.

Danke auch für den Tipp zwecks Fahrer in Yangon, ich habe ihn mal angeschrieben.

3  Rubriken / Reisefragen & Antworten / Re: Vom Inle Lake nach Mandalay ohne Flugzeug
 am: 21.04.17 um 00:28:03 
Begonnen von Sawadeevafie | Beitrag von Myanmarfreund  
Wenn man das erste mal in Myanmar ist, ist die ganze Strecke gut.
Am Anfang schaukelt es extrem. Dann kommt das erste Highlight, die Kehrschleife um Höhe zu gewinnen. Dann geht es durch lichte Wälder bevor man Heho erreicht. Nach Heho kommt eine landschaftlich sehr reizvolle Gegend mit geologisch interessanten Einschnitten. Nach Kalaw geht es zick zack den Berg hinab. Landschaftlich und bahntechnisch sehr spannend. Als wir die Ebene erreicht haben, wurde es dunkel (dank der Verspätung) haben wir vom Rest der Strecke bis Thazi nicht viel gesehen.
Aber was sollen so viele Erklärungen! Einfach mal auf etwas einlassen und dann eine eigene Meinung bilden.

Bei mir war es so, dass ich nach dieser (meiner ersten Bahnfahrt in Mayanmar) weitere vier Zugfahrten folgen lies. Das erkärt alles, ist aber auch immer von jedem einzelnen abhängig.

4  Rubriken / Reisefragen & Antworten / Re: Vom Inle Lake nach Mandalay ohne Flugzeug
 am: 20.04.17 um 21:17:22 
Begonnen von Sawadeevafie | Beitrag von Falki  
Falki schrieb am 20.04.17 um 21:13:43:
Myanmarfreund schrieb am 20.04.17 um 16:39:27:
Das ist die zig-zak Strecke.
Auf seat61.com kann man die Fahrpläne ansehen.

Auf jeden Fall viel Zeit und Muse einplanen.


Danke für den Link - den kannte ich noch nicht. Welcher Abschnitt ist den die zick-zack-Strecke ?

Zeit und Muse klingt gut.....  Zwinkernd Vielleicht aber auch nur eine Teilstrecke.....


5  Rubriken / Reisefragen & Antworten / Re: Vom Inle Lake nach Mandalay ohne Flugzeug
 am: 20.04.17 um 21:13:43 
Begonnen von Sawadeevafie | Beitrag von Falki  
Myanmarfreund schrieb am 20.04.17 um 16:39:27:
Das ist die zig-zak Strecke.
Auf seat61.com kann man die Fahrpläne ansehen.

Auf jeden Fall viel Zeit und Muse einplanen.


Danke für den Link - den kannte ich noch nicht. Zeit und Muse klingt gut.....  Zwinkernd

6  Rubriken / Reisefragen & Antworten / Re: Vom Inle Lake nach Mandalay ohne Flugzeug
 am: 20.04.17 um 16:39:27 
Begonnen von Sawadeevafie | Beitrag von Myanmarfreund  
Das ist die zig-zak Strecke.
Auf seat61.com kann man die Fahrpläne ansehen. Wir sind bergab gefahren, hatten aber trotzdem ca. 3 Stunden Verspätung. Ob sich da in den letzten 3 Jahren was gebessert hat, kann ich nicht sagen. Letztes Jahr von Dawei nach Ye war der Zug allerdings pünktlich. Ist aber keine Bergstrecke.

Auf jeden Fall viel Zeit und Muse einplanen.

7  Rubriken / Reisefragen & Antworten / Re: Reiseplanung 1. Reise
 am: 19.04.17 um 16:07:23 
Begonnen von motorradsilke | Beitrag von asahi  
Euer Plan sieht gibt aus.

motorradsilke schrieb am 08.04.17 um 09:23:55:
24.11. Ngapali Beach - Yangon - Bangkok Flüge

Wir haben Yangon bewußt raus gelassen, weil wir lieber weniger Stationen haben wollen und das Ganze kein Gehetze sein soll.
Da die Infrastruktur doch sehr eingeschränkt ist und es oftmals zu Flugstreichungen, Zeitänderungen oder Verspätungen kommt, sowie der Bus mind. 12h braucht würde ich zur Sicherheit eine Übernachtung in Yangon mit einplanen. Dafür einen Tag weniger Mandalay.


8  Rubriken / Reisefragen & Antworten / Re: Vom Inle Lake nach Mandalay ohne Flugzeug
 am: 19.04.17 um 13:05:43 
Begonnen von Sawadeevafie | Beitrag von Falki  
Myanmarfreund schrieb am 15.04.17 um 11:08:00:
Ich habe vor drei Jahren die Zugfahrt runter nach Thazi gemacht. War ein tolles Erlebnis und Landschaftlich wunderschön. Ich würde es auf jeden Fall wieder machen!
Wir hatten bei Ankunft in Thazi ca. 3 Stunden Verspätung, so dass wir gegen Mitternacht angekommen sind. Laut Fahrplan würde kurz nach 2 Uhr Nachts ein Zug Richtung Mandalay gehen.


Wie lange dauert denn die Fahrt bis Thazi ?  Und ist das die Strecke in der der Zug sich zick-zack die Berge hochschraubt ?


9  Rubriken / Reisefragen & Antworten / Re: Frage zur geplanten Rundreise im November
 am: 17.04.17 um 17:08:36 
Begonnen von Roderich | Beitrag von robinson  
Serenity schrieb am 16.04.17 um 21:41:08:
Ziemlich hektisch und ziemlich viel Hin- und Her. Falls ihr nicht wirklich absolut und total auf Pagoden steht, würde ich Bagan etwas kürzen. Ich war insgesamt 4 Mal dort, liebe dieses Pagodenfeld also wirklich - aber am Stück sind 4 oder 5 Tage einfach too much!

Ich würde auch etwas mehr Zeit auf dem Land und nicht so viele Nächte in Yangon verbringen. Yangon ist letztlich doch "nur" eine Stadt.

Vorschlag:
1. Geht am ersten Tag am späteren Nachmittag hoch zur Shwedagon und danach mal zu den kleinen Garküchen am Mahabandoola Park, direkt hinter der Sule Pagode.

2. Schaut euch am 2. Tag die Stadt an, schlendert einfach durch die Straßen, besucht den Scotts Market und  z.B. den riesigen liegenden Buddha in der Chauk Htat Gyi Pagode https://fernwehheilen.com/2017/01/27/die-schnsten-augen-von-yangon/ - hier müsst ihr (noch) keinen Eintritt bezahlen!
Lasst euch am späten Nachmittag zur Botataung Pagode bringen - geht aber nicht in die Pagode, sondern vor, zum Fluss, und genießt einfach das pralle Leben dort und evtl. den Sonnenuntergang.
3. Am 3. Tag dann weiter nach Hpa An - dort würde ich auf jeden Fall einen Tag mehr einplanen, denn die Highlights liegen ziemlich weit voneinander entfernt. Wir waren gerade im Februar 3 Tage dort (https://fernwehheilen.com/2017/01/17/hpa-an-licht-und-farben/)- hätten aber locker auch noch länger bleiben können!
4. Versucht, am Golden Rock zu übernachten, wenn's geht, im Mountain Top, also ganz oben. Gerade am Abend, wenn die Tagestouristen weg sind, wird es dort richtig magisch - das Licht, die Berge, die Ruhe. Und am frühen Morgen ist es zauberhaft dort oben!

5. Fahrt mit dem Taxi vom Inle See nach Bagan, dann könnt ihr den Mount Popa auf dem Weg "mitnehmen" - und die Strecke ist landschaftlich sehr schön - https://fernwehheilen.com/2012/01/17/von-bagan-an-den-inle-see/ - die Straße soll inzwischen besser sein  Zwinkernd

Dieses Jahr waren wir zum 6. Mal in Myanmar - auch ihr werdet vermutlich süchtig und mindestens noch ein zweites Mal hin reisen - also habt den Mut zur Lücke!

Da gebe ich dir in allen Punkten Recht. Vielleicht in Yangon noch alter Hafen, mit der Fähre kurz auf die Deltaseite und chinatown. Haben wir aber alles an einem Tag gemacht. Das mountain top Hotel ist wirklich top.

10  Rubriken / Reisefragen & Antworten / Re: Frage zur geplanten Rundreise im November
 am: 16.04.17 um 21:41:08 
Begonnen von Roderich | Beitrag von Serenity  
Ziemlich hektisch und ziemlich viel Hin- und Her. Falls ihr nicht wirklich absolut und total auf Pagoden steht, würde ich Bagan etwas kürzen. Ich war insgesamt 4 Mal dort, liebe dieses Pagodenfeld also wirklich - aber am Stück sind 4 oder 5 Tage einfach too much!

Ich würde auch etwas mehr Zeit auf dem Land und nicht so viele Nächte in Yangon verbringen. Yangon ist letztlich doch "nur" eine Stadt.

Vorschlag:
1. Geht am ersten Tag am späteren Nachmittag hoch zur Shwedagon und danach mal zu den kleinen Garküchen am Mahabandoola Park, direkt hinter der Sule Pagode.

2. Schaut euch am 2. Tag die Stadt an, schlendert einfach durch die Straßen, besucht den Scotts Market und  z.B. den riesigen liegenden Buddha in der Chauk Htat Gyi Pagode https://fernwehheilen.com/2017/01/27/die-schnsten-augen-von-yangon/ - hier müsst ihr (noch) keinen Eintritt bezahlen!
Lasst euch am späten Nachmittag zur Botataung Pagode bringen - geht aber nicht in die Pagode, sondern vor, zum Fluss, und genießt einfach das pralle Leben dort und evtl. den Sonnenuntergang.
3. Am 3. Tag dann weiter nach Hpa An - dort würde ich auf jeden Fall einen Tag mehr einplanen, denn die Highlights liegen ziemlich weit voneinander entfernt. Wir waren gerade im Februar 3 Tage dort (https://fernwehheilen.com/2017/01/17/hpa-an-licht-und-farben/)- hätten aber locker auch noch länger bleiben können!
4. Versucht, am Golden Rock zu übernachten, wenn's geht, im Mountain Top, also ganz oben. Gerade am Abend, wenn die Tagestouristen weg sind, wird es dort richtig magisch - das Licht, die Berge, die Ruhe. Und am frühen Morgen ist es zauberhaft dort oben!

5. Fahrt mit dem Taxi vom Inle See nach Bagan, dann könnt ihr den Mount Popa auf dem Weg "mitnehmen" - und die Strecke ist landschaftlich sehr schön - https://fernwehheilen.com/2012/01/17/von-bagan-an-den-inle-see/ - die Straße soll inzwischen besser sein  Zwinkernd

Dieses Jahr waren wir zum 6. Mal in Myanmar - auch ihr werdet vermutlich süchtig und mindestens noch ein zweites Mal hin reisen - also habt den Mut zur Lücke!

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