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Rubriken >> Leben & Arbeiten in Myanmar >> Hausbau in Myanmar
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Beitrag begonnen von ardesign am 29.03.16 um 05:48:48

Titel: Hausbau in Myanmar
Beitrag von ardesign am 29.03.16 um 05:48:48
Hallo,

meine Frau und ich besitzen seit einigen Jahren ein Grundstück in der Nähe von Dawei und möchten es demnächst mit einem kleinen Wohnhaus bebauen. Mich würde interessieren, ob es eine Möglichkeit gibt, einen Teil der Bausumme in Deutschland zu finanzieren. Sollte hier jemand mitlesen, der bei einer Bank oder einem anderen Finanzdienstleister beschäftigt ist, würde ich mich über eine PN sehr freuen!

LG Jan
(Anhang gelöscht)

Titel: Re: Hausbau in Myanmar
Beitrag von ardesign am 24.04.17 um 21:01:41
Ich ziehe das Thema nochmals hoch, weil unser Haus nun fertiggestellt ist. Die Bauzeit betrug genau vier Monate. Es handelt sich um ein zweigeschossiges Gebäude mit einer Hauptwohnung im 1. OG, einem separat erschlossenen Apartment im EG sowie Garage/Hobbyraum. Entsprechend den örtlichen Gepflogenheiten ist der Baukörper schmal und langgestreckt mit einem Grundriss von 5 x 14 m. Eigentlich müsste ich die Maße in Fuß angeben, denn in Myanmar wird auf dem Bau meist noch in angelsächsischen Maßeinheiten gerechnet.

Der Bau eines Hauses in Myanmar ist für Ausländer sicherlich ein kühnes Unterfangen und war in unserem Fall auch deshalb möglich, weil meine Frau Burmesin ist - ihr gehört das Objekt offiziell. Als Architekt habe ich die Planungsleistungen selbst erbracht und während meines Urlaubs im Januar/Februar dieses Jahres gemeinsam mit meiner Frau auch baugeleitet. Meine Frau hat die Bauleitung dann allein weitergeführt, obwohl sie nicht vom Fach ist - im Hintergrund habe ich aufgrund von Fotos und Videos bei Bedarf Anweisungen gegeben. In wenigen Tagen fliege ich zur Abnahme der Bauleistungen erneut hin. Leider bleiben mir dann nur zwei Wochen zum "probewohnen".

Die Bauarbeiten verliefen insgesamt zügig, Die Arbeiter in Myanmar sind ausgesprochen fleißig und zuverlässig. Die Ausstattung der Unternehmen ist manchmal überraschend modern (fast neuer Bagger zum Ausschachten der Fundamente), manchmal aber auch archaisch - Schubkarren sind zum Beispiel unbekannt, alles muss getragen werden! 

Wir wollen das Haus in einigen Jahren selbst nutzen. Bis dahin würde ich die beiden Wohnungen gerne vermieten, aber ein Gesetz in Myanmar erlaubt offiziell die Vermietung an Touristen als Guest House erst ab sieben Zimmern. Nun ist in Myanmar in der Praxis ja nicht alles so, wie es im Gesetz geschriebes steht. Mich würde daher interessieren, ob hier jemand schon einmal in einer Unterkunft übernachtet hat, die weniger als sieben Zimmer aufwies. Für Hinweise danke ich im Voraus!

Wer Tipps zum Grunderwerb und Hausbau in Myanmar benötigt, kann sich natürlich ebenfalls an mich wenden.

Mingalaba,
Jan

(Anhang gelöscht)

Titel: Re: Hausbau in Myanmar
Beitrag von ardesign am 12.03.18 um 21:34:14
HIer nun endlich die Bilder, die ich schon letztes Jahr angekündigt habe:





(Anhang gelöscht)

Titel: Re: Hausbau in Myanmar
Beitrag von Oxymoron am 05.01.19 um 22:55:48
Hey ardesign!

Wow, das ist in schönes Haus, gratuliere! 
War es zwingend erforderlich, das Haus auf den Namen deiner Frau bauen zu lassen oder war es bloß einfacher?

Ich interessiere mich auch dafür in Myanmar zu bauen, allerdings sind weder meine Partnerin noch ich aus Myanmar.

Euch jedenfalls alles Gute im neuen Haus.
Liebe Grüße
(Anhang gelöscht)

Titel: Re: Hausbau in Myanmar
Beitrag von ardesign am 15.01.19 um 21:55:25
Das Grundstück konnte nur meine Frau kaufen, liegt mittlerweile ca. sieben Jahre zurück. Bezahlt habe natürlich ich. Die Vermessung des Grundstücks und die Eigentumsübertragung entsprechend lokalen Gepflogenheiten erfolgte ordnungsgemäß.

Eine Baugenehmigung hatte ich zwar angeregt, sie wurde aber durch den örtlichen Chairman nicht als notwendig erachtet. Er hat damals durch kurze persönliche Präsenz dem Bauvorhaben zugestimmt. Mal sehen, ob irgendwann ein Antrag gewünscht wird, zumal mitterweile ein anderer Chairman im Dienst ist. Die kurz vor Baubeginn durch einen Unfall abgebrannten Gebäude in der Nachbarschaft sind aber auch noch nicht genehmigt worden... In Ka Myaw Gyi ticken die Uhren langsam. Bürokratie kann, muss aber nicht unbedingt auf den Plan gerufen werden. Das gilt für uns natürlich in besonderem Maße, da meine Frau Burmesin ist.

Wenn ihr im April 2019 in der Nähe seid, kommt gerne vorbei - ihr werdet nicht die ersten aus diesem Forum sein!

Bei Interesse teile ich euch die Adresse per PN mit.

LG Jan
(Anhang gelöscht)

Titel: Re: Hausbau in Myanmar
Beitrag von wellness69 am 19.04.19 um 16:02:44
Spitze Jan, würde Euch auch gerne besuchen für einen interessanten Austausch im April 2019, ist das möglich?
Gruß ebenfalls Jan  ;D
(Anhang gelöscht)

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