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Rubriken >> Euro & Co. >> nocheinmal das leidige Geldthema
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Beitrag begonnen von das_diastema am 05.02.12 um 10:58:41

Titel: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von das_diastema am 05.02.12 um 10:58:41
Liebes Forum, wir wollen im März nach Myanmar reisen und freuen uns jetzt schon auf dieses Abenteuer.  8-) Ich bin schon seit 15 Jahren mit dem Rucksack auf den Fernreisen unterwegs, aber das Geldthema ist echt ein bisschen nervig. Teilweise sich widersprechende Aussagen in diesem Forum , aber auch in unterschiedlichen Reiseführern machen die Entscheidung "wie" etwas schwierig.  :( Wir haben nun gedacht, dass wir Hälfte neue Euroscheine, Hälfte neue Dollarscheine mitnehmen. Macht dies Sinn? Gibt es wirklich keine Möglichkeit in Mynamar Dollar zu bekommen? LG. aus Österreich!!!

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von pathfinder am 05.02.12 um 17:14:24
wie hier schon öfter beschrieben: du brauchst makellose, am besten druckfrische Dollar-Scheine um Hotel/Guesthouse, gegebenenfalls Inlandsflüge Zug- und Bustickets zu bezahlen und Dollar- oder Euro-Scheine zum wechseln in Kyat, die du für die restlichen Ausgaben nimmst (Restaurant, Markt, Snacks und Wasser, Souvenirs...). Das Bezahlen mit Euro direkt soll angeblich da und dort möglich sein, ich gehe aber davon aus dass der Wechselkurs dann schlechter ist als wenn du vorher auf einer Bank oder Wechselstube in Kyat wechselst. Abhängig davon in welche Landesteile du fahren willst kannst du in weniger touristischen Gebieten Euro eventuell gar nicht wechseln oder sie zum zahlen verwenden. Dann bleiben nur Dollar und/oder Kyat das Mittel der Wahl. Du kannst also mit Dollar alleine oder einem Euro/Dollar Mix fahren. In welchem %-Verhältnis, hängt von deiner Reiseroute, der Hotelpreisklasse und deinen sonstigen Reisegewohnheiten ab.
Es geht den meisten wohl um das Sparen der Wechselgebühren hierzulande wenn man Dollar kauft (und den Rest später evtl. wieder zurückwechselt). Ganz vermeiden wird sich das nicht lassen denn ohne Dollar solltest du nicht nach Myanmar fahren. Ich für meinen Teil verbuche solche Gebühren unter "allgemeine Reisekosten".

grüsse,
pathfinder

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von bohne57 am 09.02.12 um 15:23:49
Hallo
Ich bin gerade in yangon
Am besten USD und Euro, aber wie neue.
Wechsel in Kyatt in verschiedene Hotel (Money Changer).
Schwarz lohnt sich nicht.
USD ca. 835
Euro ca. 1020
Kyatt wird fast ueberall angenommen
wenig Ausnahme
Gute reise

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von bendit am 18.11.12 um 14:08:20
Wie wird eigentlich auf USD rausgegeben. Also wenn ich z.B. mein Flugticket zu 142 USD in Yangon bar mit 2 x 100 USD bezahle?

Erhalte ich dann gut saubere knitterfreie USD-Scheine als Rückgeld? Die gleiche Frage stellt sich beim Bezahlen von Hotels.

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von octopus am 18.11.12 um 16:00:57
@ Bendit - Du bekommst das Wechselgeld in der Regel in US$ zurück - aber nicht immer in einwandfreien Banknoten. Da muss man schon ein wenig aufpassen. Gruß

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Asiat am 19.11.12 um 11:38:46
In welchem Zustand sind denn (oder MÜSSEN) die Kyatt-Scheine vor Ort?

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Falki am 19.11.12 um 12:48:13

Asiat schrieb am 19.11.12 um 11:38:46:
In welchem Zustand sind denn (oder MÜSSEN) die Kyatt-Scheine vor Ort?


Die Kyat-Scheine - vor allem die kleinen Scheine - sind teilweise in einem sehr miserablen Zustand. Schmutzig und teilweise eingerissen und / oder bekritzelt. Aber die nimmt dir dort jeder problemlos wieder ab.

Gruß - Falki

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von HaPeRieger am 19.11.12 um 12:48:28
Hallo,

die Kyatt-Scheine (vor allem die kleinen) sind oft völlig verschmutzt und zerknittert und manchmal nur mit Mühen als Geldschein zu erkennen. Allerdings werden diese weitaus problemloser akzeptiert als die Dollarscheine.

Ciao
HaPe

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Asiat am 19.11.12 um 14:45:52
Danke für eure Antworten. Wir machen uns grad nur Gedanken, wie wir unser ganzes Geld transportieren. Da macht es die Sache schon mal leichter, das man auf die Kyatt-Scheine nicht so achten muss :-)

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von sonnenkind am 23.11.12 um 21:30:25
ich komm grad frisch aus Burma ! Also ich würde wirklich auf sehr ordentliches Geld achten , d.h. die € sollten keine Risse haben, müssen aber auch nicht wie frisch gedruckt aussehen . In der Bank wurden einem Touri 600€ nicht getauscht, weil sie an der Faltstelle eingerissen waren. In den Gh kann man auch in Kyat zahlen ,aber bei manchen Transporten wollen sie Dollar . Ich würde eine Mischung aus € und $ mitnehmen dann kann nichts schief gehen ... aber im Grossen und Ganzen war ich eher erstaunt, wie wenig Geld ich ausgeben habe ( tgl incl Schlafen / Fahrten ca 30-50$) !
Ich wünsch dir viel Spass und so viel schöne Momente wie ich erleben durfte ... und lass dich von" hier" nicht zu viel stressen  ;)

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von jperazor am 26.11.12 um 10:28:04
Hallo,

Kann mir jemand nochmal sagen welche Währung für was zu gebrauchen ist?

Bin 2 Wochen unterwegs, habe 700 Dollar und 500 Euro dabei, wobei ich damit rechne, dass die 700 Dollar reichen sollten...

Was wird mit USD bezahlt? Was mit Euro? Welche Währung sollte in Kyat getauscht werden? Und wo am besten Tauschen? Flughafen? Bank? Hotel? Um die Ecke?

Danke euch vielmals :-)

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Evil am 26.11.12 um 10:42:42
Ich war zwar noch nicht da, aber die Hotels die ich gebucht habe haben mir von sich aus angeboten in Dollar oder Kyat zu zahlen, wobei der Preis in $ etwas besser ist.
Flugtickets werden immer in $ bezahlt, bei Bustickets kann man es sich wohl auch aussuchen. Alles andere scheint mittlerweile auch in Kyat zu funktionieren.

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von jperazor am 26.11.12 um 11:37:13
Hi Evil,

danke für deine Antwort.

Weiß jemand wie der Kurs z.Z. ist für USD bzw. Euro?

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Soulskier76 am 26.11.12 um 12:19:43
Schau mal auf OANDA, da gibt es den aktuellen Kurs.

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von jperazor am 26.11.12 um 14:48:03
Wo lohnst es sich am besten zu Wechseln bei Ankunft?

Und kann generell alles mit Kyat bezahlt werden, abgesehen von Flügen, oder verweigern die die eigene Währung wenn nötig?

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Evil am 26.11.12 um 15:07:40
Du kannst gleich am Flughafen tauschen.

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von schokolade 55 am 26.11.12 um 20:14:24
Du kannst jetzt am Flughafen Geld wechseln. Ansonsten in den Banken. Die Kurse weichen kaum voneinander ab. Nicht tauschen solltest du wegen der schlechten Kurse in den Hotels.

Wenn du spekulierst, wo du zwei Kyat mehr für deinen € oder US$ bekommst, dann ist Mayanmar das falsche Reiseland für dich.

Es kann so gut wie alles mit Kyat bezahlt werden, was nicht mit US$ ausgezeichnet ist und selbst da kannst du manchmal auch mit Kyat bezahlen. :)

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von meyrei am 30.11.12 um 00:01:12
seid kurzem ist es möglich an Automaten (ATMs) Geld abzuheben. Ich  habe vom Reisebüro , deren Vertretung in Myanmar, 29 Adressen von ATMs erhalten. ua. am International Airport

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von schokolade 55 am 30.11.12 um 00:09:34

meyrei schrieb am 30.11.12 um 00:01:12:
Ich  habe vom Reisebüro , deren Vertretung in Myanmar, 29 Adressen von ATMs erhalten. ua. am International Airport

Dann schreib doch die Adressen in Kurzform biite hier ins Forum. Das wäre nettt.

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Serenity am 30.11.12 um 16:31:44
Einfach beim ATM-Locator nachschauen http://www.mastercard.us/cardholder-services/atm-locator.html  - es gibt in Yangon derzeit 31 Automaten, in Bago, Mandalay, Mawlamyine je einen.
Aber Achtung: So weit ich weiß, funktionieren die im Moment nur mit der Mastercard und mit EC-Karten mit dem Cirrus oder Maestro-Zeichen! Wenn ich nämlich beim Visa-ATM-Locator nachschaue, gibt es für Myanmar bnzw. Yangon eine Fehlanzeige!

Hier noch mal die Pressemitteilung von Mastercard http://newsroom.mastercard.com/press-releases/mastercard-marks-another-first-in-myanmar-with-first-atm-transaction-using-a-mastercard-card/

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Steinpilz am 17.12.12 um 23:55:23
Wir fliegen im Januar nach Burma - Ist das immer noch so, dass nur neue $ 1.00 gewechselt werden oder nehmen sie inzwischen auch höhere? Möchten ja nicht einen Koffer Dollarnoten mitnehmen:-). Danke für die Infos Pia

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von schokolade 55 am 18.12.12 um 01:00:31

Steinpilz schrieb am 17.12.12 um 23:55:23:
Wir fliegen im Januar nach Burma - Ist das immer noch so, dass nur neue $ 1.00 gewechselt werden oder nehmen sie inzwischen auch höhere?

Da hast du was in den falschen Hals bekommen. am besten sind 100er oder 50er US$. Wenn keine US$ verlangt werden, kannst du € (100er oder 50er) in Kyat auf der Bank tauschen. Ein paar 1er, 5er, 10er in US$ solltest du mitnehmen.
Das thema ist doch hier schon 100mal beschrieben worden.  ::) ::)
Schau auch mal auf die Seite der Deutschen Botschaft in Yangon.
http://www.rangun.diplo.de/

schokolade

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von strutz am 23.12.12 um 17:41:48

Serenity schrieb am 30.11.12 um 16:31:44:
Einfach beim ATM-Locator nachschauen http://www.mastercard.us/cardholder-services/atm-locator.html  - es gibt in Yangon derzeit 31 Automaten, in Bago, Mandalay, Mawlamyine je einen.
Aber Achtung: So weit ich weiß, funktionieren die im Moment nur mit der Mastercard und mit EC-Karten mit dem Cirrus oder Maestro-Zeichen! Wenn ich nämlich beim Visa-ATM-Locator nachschaue, gibt es für Myanmar bnzw. Yangon eine Fehlanzeige!

Hier noch mal die Pressemitteilung von Mastercard http://newsroom.mastercard.com/press-releases/mastercard-marks-another-first-in-myanmar-with-first-atm-transaction-using-a-mastercard-card/


Ich würde mich nicht auf die Geldautomaten verlassen, habe nur eine Person getroffen, die es geschafft hat 20.000 Kyat als Maximalbetrag abzuheben. ATMs sind häufig aus, offline o.Ä.

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Claus am 18.01.13 um 21:54:35
Hallo,
hat jemand von Euch spezielle Erfahrungen oder Wissen zum Jahr des Druckes von Dollar-Noten? Ich habe gelesen dass neben der Anfordung dass die Dollar-Noten im Top Zustand sein müssen, sie auch nicht älter als von 2006 sein dürfen.
Gilt das noch?
Danke fürs Teilen Eurer Erfahrungen.



Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von jakeofyork am 21.01.13 um 12:16:25
Kaum zu glauben, wieviele Gedanken man sich um Dollar machen kann. Wir haben z.B. erlebt, dass Noten mit der Seriennummer BC..... nicht angenommen wurden. Aber sonst gilt: am besten 100 $ oder 100 Euro-Scheine, am besten neu, auf jeden Fall ohne Knicke und Risse und ohne iegendwelche Markierungen auf den Scheinen. Wir haben an ATM Automaten kein Geld bekommen, nehmt Bargeld in großen Scheinen mit und wechselt auf der Bank und in Wechselstuben. Hotels nehmen viel zu viel Gebühren.

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Walsch am 22.01.13 um 11:13:18
Geldautomaten haben wir nur einen einzigen funktioneierenden gefunden, aber 5000 Kyatt extra Spesen , nein danke :)

Rate jeden, sich nicht auf ATMs zu verlassen...

Lg

Walsch

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von drwkempf am 13.02.13 um 14:32:05
Die 5000Kyatt Spesen entsprechen den 150 Thaibath, die Dir in Thailand am ATM abgeknöpft werden.

Zum Wechseln möglichst neue und unbeschädigte unmarkierte 100$-Noten verwenden, die sonstigen Dollarrechnungen knnen auch mit "Kleingeld" bezahlt werden.

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Mayday am 18.02.13 um 17:33:44
Wir hatten zwar vorsichtshhalber alles in bar dabei, aber ich ich habe wirklich in sàmtlichen Städten und Touristenorten funktionierende Geldautomaten gefunden. Diverse Traveller haben das so auch bestätigt.

Wichtig ist allerdings, dass viele Automaten wohl ausschließlich die Visa Card schlucken! Weder das Maestro Zeichen noch Mastercard war darauf zu finden.

Ich würde das nächste Mal mit einer gewissen Notreserve  auf die Automaten vertrauen, wobei auch die Bargeldlösung in der Praxis tatsächlich völlig undramatisch ist.


VG Christoph

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Mayday am 18.02.13 um 17:39:16
Ach ja: Zum Wechseln ohne jede Frage nur Euro mitnehmen und ALLES sofort am Flughhafen wechseln. Durch den praktisch identischen An- und Verkaufskurs und dank Inflation macht man beim Zurücktauschen sogar Gewinn. :-)

VG
Christoph

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von schokolade 55 am 18.02.13 um 23:35:27

Mayday schrieb am 18.02.13 um 17:39:16:
Ach ja: Zum Wechseln ohne jede Frage nur Euro mitnehmen und ALLES sofort am Flughhafen wechseln. Durch den praktisch identischen An- und Verkaufskurs und dank Inflation macht man beim Zurücktauschen sogar Gewinn.  :-)

Naja, ganz so ist das auch nicht. Alles tauschen?? Mit einem dicken Geldbündel unterwegs sein, macht keinen Spass. Mehrmals tauschen ist bei der Inflationsrate in Myanmar etwas günstiger.

Einfach mal rechnen:
Ankauf: 100€ /Kurs 1050 = 105000Kyat
Rücktausch: 105000 Kyat/Kurs 1100 = 95,45€
Wo ist denn da der Gewinn für dich ??
Ich mche bei dieser Rechnung Verlust oder kann ich trotz "Schulabschluss" nicht rechnen. ;)


Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Mayday am 19.02.13 um 17:06:05
Deine Rechnung ist schon richtig, aber ich sprach von der Inflation in der Eurozone.   ;D

Unsere Wechselkurse:
02.Feb.  1 : 1.161
17.Feb.  1 : 1.146
Jeweils am Flgh RGN

Wir haben also mit ~1 Mio zurück getauschten Kyat satte 11 Euro Gewinn gemacht.
Aber natürlich zugegeben, das war wohl eher ein glücklicher Zufall und ich war gestern einem kleinen Denkfehler aufgesessen...  8-)

Mit dem dicken Stapel hatte ich in der Praxis überhaupt keine Probleme. Ganz im Gegenteil fand ich das  Millionärsdasein unerwartet spassig. Wenn man den Stapel natürlich aus Sicherheitsgründen ständig mit sich herumtragen möchte, dann wird es unangenehm.

Ohne allzu große Sicherheitsbedenken lebt es sich für meinen Geschmack ohne die wiederholte Beschäftigung mit verfügbaren Wechselkursen angenehmer.

VG
Christoph

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von pendejo am 19.02.13 um 18:03:56

Mayday schrieb am 19.02.13 um 17:06:05:

Wenn man den Stapel natürlich aus Sicherheitsgründen ständig mit sich herumtragen möchte, dann wird es unangenehm.


Darf ich fragen, wie Du das denn stattdessen gemacht hast? Hast Du den Großteil einfach im Zimmer gelassen oder irgendwie im Hotel abgegeben? Warst Du in gehobenen Hotels oder LowBudget?

Danke für die Eindrücke schonmal.

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Mayday am 20.02.13 um 15:49:13
Sorry, ich hatte einen ausführlichen Bericht geschrieben und jetzt ist er mir abgestürzt. Das macht keinen Spass hier in BKK mit dem Handy... >:(
Kurzfassung:l
Geld verteilt auf zwei abgeschlossene Taschen in Unterkünften aller Kategorien.

Details gerne nächste Woche von zuhause aus.

VG
Christoph

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Mayday am 24.02.13 um 00:12:35
Ich hatte vor Abreise zwei vernünftige, kleine Vorhängeschlösser besorgt, die nicht mit einem "Zollschlüssel" geöffnet werden können (nicht TSA!). Außerdem einen Geldgürtel und ein Schulterholster, was ich wesentlich angenehmer empfand, als die früher verwendeten Bauchtaschen.

Während Hotelaufenthalten war ein großzügig berechneter Tagesbedarf im Geldbeutel bzw. Tagesrucksack, eine Notreserve von 300,- Euro im Geldgürtel und der große Stapel Kyat sowie die Notreserve-Dollar verteilt auf 2 abgeschlossene Taschen im Hotel.

Den Hotelsafe an der Rezeption haben wir nie benutzt, da ich nicht unbedingt einem Hotelmitarbeiter die Summen nennen oder gar vorzählen wollte.

Mein Vertrauen in Zimmersafes hält sich stark in Grenzen, da ich aus verschiedenen Hotels weiß, dass international so ziemlich JEDER Zugang zu den Mastercodes oder Schlüsseln hat. Abgesehen davon waren die Safes in zwei Hotels noch nicht mal proforma mit dem Schrank verschraubt. Man konnte sie also einfach rausnehmen und in eine größerere Handtasche packen. Sehr lustig!

Es scheint bis jetzt in Myanmar wohl tatsächlich die absolute Ausnahme zu sein, dass ein Diebstahl mit nennenswerter krimineller Energie begangen wird. Natürlich sollte man Geld nicht einfach so rumliegen lassen, aber dass ein Schloss mit roher Gewalt aufgebrochen wird, ist wohl ziemlich unwahrscheinlich. Bei uns ist auf jeden Fall nichts passiert.

Auf Reisen hatte ich die Dollar Reserve im Schulterholster, die Not-Euro im Gürtel und den Rest im gut beaufsichtigten Daypack.

Unsere Unterkünfte waren von gehoben (Kandawgyi Palace in RGN) bis relativ einfach (Winner Htl in Kalaw). Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass man nirgendwo auf der Welt aus dem Zimmerpreis auf das Diebstahlrisiko schließen kann oder sollte. Gefühlt ist das Risiko in der letzten Buze in Myanmar auf jeden Fall geringer als in jedem Burj al Arab dieser Welt.

VG
Christoph

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von pendejo am 24.02.13 um 14:34:27
Das mit dem Geldgürtel hatte ich auch überlegt. Da ja immer mehr Leute sagen, dass man gar keine Dollars mehr mitnehmen braucht, sondern nur noch Euro, um diese in Kyat zu wechseln. Ist es bei Euros denn egal, wenn die geknickt/gefaltet sind?

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von schokolade 55 am 24.02.13 um 15:36:51

pendejo schrieb am 24.02.13 um 14:34:27:
Ist es bei Euros denn egal, wenn die geknickt/gefaltet sind?


Nein, es ist nicht egal. Alle Scheine müssen top sein.


Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Soulskier76 am 24.02.13 um 15:57:03
Also ein Mal gefaltet und ansonsten blitzsauber und glatt ist kein wirkliches Problem. Das hatte ich bisher in den letzten Jahren immer und nie Probleme, weder bei EUR noch bei USD. Hatte sie in der MItte gefaltet und konnte sie bei den letzten 12 Besuchen in Burma immer wechseln.

Titel: Re: nocheinmal das leidige Geldthema
Beitrag von Mayday am 24.02.13 um 23:17:15
Ich hatte ganz bewußt einen der Scheine, die direkt bei Ankunft getauscht wurden, so gefaltet wie die Not-Scheine im Geldgürtel.  D.h. er hatte drei deutliche Knicke in Längsrichtung.
Ich wollte vorab wissen, ob da im Notfall irgendwelche zusätzlichen Probleme auftauchen würden.

Die Dame am Flughafen Wechselschalter hat zwar einen etwas genauern Blick auf diesen Schein geworfen, da er im Vergleich zu den übrigen, völlig glatten Scheinen natürlich aufgefallen ist, hat ihn dann aber völlig komentarlos akzeptiert.

Ich würde daraus schließen, dass Knicke ohne sonstige Beschädigungen bei Euro Scheinen nicht unbedingt ein Problem sein dürften.

Zum Thema nur noch Euro mitnehmen: Es ist immer noch so, dass einige Eintrittsgelder in Dollar bezahlt werden müssen!! Kyat werden in diesen Fällen nicht akzeptiert!


VG
Christoph

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