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Beitrag begonnen von big4 am 14.07.06 um 16:40:58

Titel: Heirat
Beitrag von big4 am 14.07.06 um 16:40:58
Ich habe bei einem meiner aufenthalte in myanmar erfahren, dass eine legale heirat zwischen einer burmesin und einem ausländer gesetzlich nicht möglich ist. es sei wohl möglich vor einem mönch in einer pagode gegen eine spende ohne rechtsverbindlichkeit zu heiraten.
jetzt lese ich an verschiedenen stellen im forum, dass es auch deutsche in myanmar gibt, die dort verheiratet sind bzw. deutsche hier, die mir einer burmesin in myanmar verheiratet sind.
ist meine information falsch? wer weiß mehr über legale heirat?
gruß

Titel: Re: Heirat
Beitrag von besserwisser am 26.07.06 um 09:29:02
Vor einiger Zeit war es den Burmesinnen tatsächlich verboten, Ausländer zu heiraten, jetzt aber legal möglich. Ich trete demnächst hier in der Schweiz vor das Standesamt mit einer Frau vom Inle Lake. Sie hatte aber Angst, diese Heirat an Ihrem Wohnort anzuzeigen, da sie Repressionen für ihre Familie für möglich hält. Was in Yangon gilt ist im Lande noch lange nicht überall selbstverständlich. Nicht ganz einfach ist auch, die hier verlangten Papiere zu erhalten. Hat mich eine Stange Geld (in Myanmar) und Nerven (mit den Schweizer Behörden) gekostet. Der Teil in Myanmar hängt auch damit zusammen, dass meine zukünftige Frau sehr ängstlich im Umgang mit den Behörden ist und nicht von Yangon ist, in der Schweiz, weil solche Heiraten sehr selten sind und es nur ein Konsulat in Yangon hat. Setze dich rechtzeitig mit der Botschaft deines Landes in Verbindung, die deutsche Botschaft hat sehr positiv auf mich gewirkt.
Wenn du mehr wissen willst, sende mir doch eine email.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von vorort am 27.07.06 um 10:34:42
hallo miteinander,

big4 hat recht, es gibt eine ganze menge westlicher auslaender, die mit burmesinnen verheiratet sind. Letztes beispiel ist die derzeitige botschafterin von grossbritannien, die einen burmesischen dissidenten hier in yangon vor kurzem geheiratet hat, allerdings auch nur in einer moenchszeremonie. diese zeremonien haben keinerlei rechtsverbindlichkeit in europa. Einer der letzten deutschen botschafter hat auch eine burmesin geheiratet, einer seiner vorgaenger ebenso. Aber beide haben die richtige trauung in deutschland durchgefuehrt. Ich kenne noch weitere deutsche, die Burmesinnen hier und in deutschland geheiratet haben.
Prinzipiell wird dies nicht durch die behoerden gefoerdert und sehr sehr viel haengt von den jeweiligen hiesigen beamten(??) ab. das kann bis zur ablehnung der aufenthaltserlaubnis fuer den auslaender gehen.

gruss
vorort

Titel: Re: Heirat
Beitrag von Jo am 27.07.06 um 10:43:51
>Einer der letzten deutschen botschafter hat auch eine burmesin geheiratet, einer seiner vorgaenger ebenso.

LOL
Kann es sein, dass der Dienstsitz Yangon in diplomatischen Kreisen als Zumutung gilt, wenn sie da hauptsächlich Junggesellen hinschicken?

Titel: Re: Heirat
Beitrag von big4 am 27.07.06 um 13:34:47
danke für die rückmeldung, vorort!
besonders der hinweis zum möglichen entzug der aufenthalterlaubnis, was ja auch die nichterteilung eines beantragten visums beinhaltet, hilft schon sehr bei persönlichen planungen und entscheidungen.
(habe übrigens der frau (damalige freundin und wiederum freundin meiner freundin) des botschafters kennengelernt, als ich mit meiner freundin deren familie besuchte.)

gruß


Titel: Re: Heirat
Beitrag von malek am 21.11.08 um 21:34:37
Ich habe Probleme mit der Registrierung bei Euch und versuche es erneut auf diesem Weg !!!
Auch ich bin dringend auf der Suche nach Informationen, ob es eine Möglichkeit gibt, meine burmesische Freundin zu heiraten um gemeinsam in Deutschland zu leben !
Für eine Kontaktaufnahme wäre ich sehr, sehr glücklich ...
Viele liebe Grüße von Mark an alle die dieses lesen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Titel: Re: Heirat
Beitrag von helmishali am 22.11.08 um 08:38:20
...vorort hat es einerseits schon treffend beschrieben , aber diplomatenkreise sind nicht die kreise des normalbürgers , vor allem was genehmigungen betrifft ; in myanmar selbst stellt die absicht eine burm. frau zu ehelichen etc. weniger probleme dar da sich dieses problem leicht regeln lässt ( nur bares ist wahres) ;) , schwieriger ist es,  sich mit den behörden des heimatlandes auseinanderzusetzen ; vor allem die fragen des visums und der bürgschaften die aufzubringen sind ; das nur ein kleiner auszug zu den formalitäten , holt euch mal unverbindlich die entsprechenden formulare von den jeweiligen botschaften und .........viel glück....
lg helmi

Titel: Re: Heirat
Beitrag von mmvo am 22.11.08 um 14:56:28
Hallo Mark,

Viel Erfolg und hoffentlich hast Du die viel Zeit.Am Besten mal die Deutsche Botschaft in Yangon anschreiben.Die geben alle nötigen Infos und wenn man in der Nähe ist, kann man auch persöhlich einen Termin vereinbaren.Ansonsten bei Deinem Standesamt.Die wissen welche Unterlagen sie benötigen und welche Schritte zu machen sind.Kannst ja schon mal im Interent suchen.Dort sollen die Infos auch liegen.Wie gesagt bring viel Zeit mit.Es kann einige Monate dauern .Die Unterlagen werden hin und her geschickt.Dann überprüft die Botschaft alles mit eigenen Leuten.Myanmar stand auf der Liste,bestimmt noch immer,der Staaten von dem keine Urkunden anerkannt werden,wege sehr hohe Fälschungsrate.Vor Jahren war es so das ,die Botschaft nur im Grossraum Yangon Aufträge übernommen hat, damit ihre Mitarbeiter am selben Tag wieder zurück sind.Das wird sich wohl nicht verändert haben,siehe politische Situation.Die zu überprüfende Kopie der orginal Geburtsurkunde befindet sich immer am Geburtsort.
Das Brumesische Gesetz sieht keine Heirat mit Ausländer vor.Auch die Burmesen finden das nicht toll, wenn jemand einen Ausländer oder Ausländerin heiratet.

Gruß
mmvo

Titel: Re: Heirat
Beitrag von besserwisser am 23.11.08 um 18:25:00
Also ich wünsch Mark auch viel Standvermögen und Geduld. Mit der Zeit merken vermutlich auch die Deutschen Behörden, ob es sich nur um eine Ferienverliebtheit handelt oder ob es dir wirklich ernst ist.
Aber ich möchte hier einiges aus meiner Sicht klar stellen:
Es ist nicht so, dass die Burmesen (ausser der Regierung) es nicht toll finden, wenn eine Frau einen Ausländer heiratet. Im Gegenteil, die Burmesen sind eifersüchtig auf die Leute, die es schaffen, einen Ausländer zu angeln oder ins Ausland arbeiten zu gehen. Für den nicht Tan Shwe Clan ist es immer noch ziemlich schwierig, das Land zu verlassen.
Leider kommt es immer wieder vor, dass Heiraten zu sexueller Ausbeutung ausgenutzt werden. Dies versucht die Regierung nach offizieller Schreibweise zu unterbinden (bei dem korrupten Regime ist aber Menschenhandel leider immer noch möglich - kommt aber selbst bei uns im Rotlichtmilieu vor).
Die europäischen Behörden verlangen eine Geburtsurkunde. Nur führen erst wenige Städten Burmas ein Geburtsregister und können wirklich eine Geburtsurkunde erstellen. Die lokalen Behörden wollen dann helfen und erstellen d.h. erfinden das Dokument. Eine Fälschung ist eigentlich nicht möglich, da das entsprechende Papier gar nicht existiert. Von der deutschen Botschaft wird das aber als Fälschung ausgelegt und sie wollen lieber eine Bestätigung, dass das Papier nicht erstellt werden kann. Mir konnte oder wollte die Deutsche Botschaft in Yangon aber nicht sagen, welche Behörde ein solches Dokument ausstellt das dann auch von der Botschaft akzeptiert wird.
Neuerdings verlangen die Deutschen Behörden auch einen Deutschtest, bevor ein Einreisevisum erteilt wird. Also ein Grund mehr, deine Freundin oft zu besuchen und ihr Deutsch beizubringen. So lernst du sie auch besser kennen.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von helmishali am 23.11.08 um 22:16:26
sehr gut geschrieben und praxisnah , du hast den namen nicht umsonst  ;) besserwisser ; vielleicht sollte man doch , wie ich schon einmal erwähnte , nicht auf die begehrten beschleunigungshelfer vergessen , sonst kannst du eventuell in der pension dein vorhaben wahrmachen falls bis dahin alles erledigt ist ....aber wo ein wille da ein weg...
lg helmi
p.s. ich hatte mit der familie damals überhaupt keine probleme , wurde gern gesehen , wichtig war nur die beständigkeit...aber es hat sich eh alles anders entwickelt somit kann ich nur bis zum erkundungszeitpunkt berichten und für mich war auch die deutsche botschaft maßgebend...  

Titel: Re: Heirat
Beitrag von ulli am 24.11.08 um 00:00:12
Habe vor drei Jahren in Yangon einen Deutschen getroffen, der dort geschäftlich tätig ist und große Teile ees Jahres dort wohnt. Sein Sohn hat eine Burmesin geheiratet, wie er mir erzählte lag der Hauptärger mit den Erlaubnissen auf deutscher, nicht auf burmesischer Seite.
Trotz guter Beziehungen brauchte es wohl einiger Interventionen bei der Botschaft etc.
Scheint also nicht ganz einfach zu sein
MfG Ulli

Titel: Re: Heirat
Beitrag von arfe am 17.02.09 um 22:31:21
Schöne Geschichten hier. Ich bin selbst mit einer Burmesin verheiratet.
Es erstaunt mich hier mit welchen falschen Fakten um sich geworfen wird.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von mhnessie am 18.02.09 um 20:12:49

arfe schrieb am 17.02.09 um 22:31:21:
Schöne Geschichten hier. Ich bin selbst mit einer Burmesin verheiratet.
Es erstaunt mich hier mit welchen falschen Fakten um sich geworfen wird.


Boah, wie ich das hasse, erst wird alles als falsch und als Kokolores hingestellt, aber nichts wirklich konkret gemacht.
Leg' doch mal richtige Fakten auf den Tisch, würde mich auch mal interessieren.
Ist zwar nichts was mich unmittelbar betrifft, aber Wissen schadet ja nicht.  ;)
Ich bin gespannt..... 8-)

Gruss

Marco


Titel: Re: Heirat
Beitrag von arfe am 19.02.09 um 08:09:36

mhnessie schrieb am 18.02.09 um 20:12:49:
Boah, wie ich das hasse, erst wird alles als falsch und als Kokolores hingestellt, aber nichts wirklich konkret gemacht.
Leg' doch mal richtige Fakten auf den Tisch, würde mich auch mal interessieren.


Google einfach mal nach OLG, Ehefähigkeitszeugnis und Myanmar.
Dann hast Du direkte Fakten. Das die Deutsche Botschaft bestimmte geforderte Dokumente nicht anerkennt, ist schlichtweg falsch!  

Titel: Re: Heirat
Beitrag von Gisbert am 19.02.09 um 19:46:42
Ich habe das mal spaßeshalber gegoogelt. Arfe hat recht, daß sich bei dieser Begriffskombination wirklich einige interessante und aufschlußreiche Informationen finden lassen. Ich selbst wäre allerdings nicht auf die Idee gekommen, in den Suchbegriff auch OLG aufzunehmen. Daher ist der Tip durchaus wertvoll.

Etwas weniger Arroganz gegenüber dem Fragensteller, der ja eben, weil er NICHT weiß, wie er vorzugehen hat, die Frage postet, und denen, die nach bestem Wissen versuchen zu helfen, wäre jedoch wünschenswert. Ich war selbst lange mit einer Filipina verheiratet und weiß daher aus Erfahrung, daß es erhebliche Diskrepanzen zwischen dem, was angeblich offiziell verlangt wird, und dem, was schlußendlich wirklich benötigt wird, geben kann.

Beispiel von Interesse? Mir wurde damals von den philippinischen Behörden gesagt, das Beibringen eines polizeilichen Führungszeugnisses und einer notariell beglaubigten Einverständniserklärung der Eltern sei zwingend erforderlich. Das hat mich ziemlichen Zeit- und Geldaufwand gekostet. Diese Dokumente wurden bei der deutschen Botschaft gleich als unnütz aussortiert. Dafür wurde aber eine Beglaubigung der Geburtsurkunde durch den Malacanang (Präsidentenpalast) verlangt, die auf den Informationsblättern der deutschen Botschaft gar nicht erwähnt ist. Auch die noch zusätzlich erforderliche Bestätigung durch das Außenministerium wird nicht erwähnt, jedenfalls erst dann, wenn man mit den Papieren auf der Botschaft vorspricht. Soviel zur Vollständigkeit von Behördeninformationen. Strafverschärfend kommt hinzu, daß die Bestimmungen für jedes Land anders sein können.

Nichts für ungut. Gisbert

Titel: Re: Heirat
Beitrag von arfe am 20.02.09 um 08:05:30
Wenn jemand aus "Deutschland" Informationen braucht, welche Dokumente er zur Heirat einer Burmesin braucht, der kann mir vertrauensvoll eine PN schicken.

P.S. Zur Heirat in Myanmar kann ich keine verlässlichen Informationen geben.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von besserwisser am 03.03.09 um 08:55:41

arfe schrieb am 19.02.09 um 08:09:36:
Google einfach mal nach OLG, Ehefähigkeitszeugnis und Myanmar.
Dann hast Du direkte Fakten. Das die Deutsche Botschaft bestimmte geforderte Dokumente nicht anerkennt, ist schlichtweg falsch!  

Ich habe den ganzen Thread durchgelesen und in keinem Beitrag die Aussage gefunden, die Deutsche Botschaft wüde die verlangten Dokumente nicht akzeptieren.
Das Problem sind die Dokumente, die es nicht gibt.
Auszug aus dem Merkblatt der Deutschen Botschaft in Yangon (http://www.rangun.diplo.de/Vertretung/rangun/de/04/Besonderheiten_20im_20Urkundenverkehr/Legalisation__Merkblatt,property=Daten.pdf)
Folgende Urkunden können geprüft werden:
- Geburtsurkunden, die in den Verwaltungsbezirken Yangon (Rangoon) Division, Ayeyarwady (Irrawaddy) Division und Bago (Pegu) Division ausgestellt worden sind. Sollte der Geburtseintrag nicht in die Register der Gesundheitsverwaltung in den Bezirkshauptstädten übertragen worden sein, so kann hilfsweise das Register des ausstellenden Krankenhauses eingesehen werden. Diese Möglichkeit ist aber auf Krankenhäuser im Großraum Rangun beschränkt.

Woher arfe, bitteschön, erhält jetzt deine Freundin aus einem anderen Gebiet eine solche geprüfte Geburts-Urkunde, die die Behörden für eine Heirat und das damit verbundene Visum verlangen?
Die Google-Suche mit den angegebenen Stichworten hat mir keine wirklich helfenden Fakten gegeben (Amthilfeverfahren bla bla bla).
Weitere Frage, die wohl viele Heiratswillige brennend interessieren dürfte: Welche Schulen in Burma erteilen Deutschkurse mit Zertifikat, das von Deutschland bzw. der Deutschen Botschaft anerkannt wird? In Burma gibt es meines Wissens kein Goethe-Institut. arfe, wo hat deine Frau Deutsch gelernt?

Leider kann ich, obwohl schon oft angefragt, zu diesem Thema keine weitere Hilfe anbieten weil a) die von der Deutschen Botschaft abgelehnte Geburtsurkunde meiner Frau zum Glück von der Schweizer Vertretung akzeptiert wurde, b) die Person, die meiner im Umgang mit den Behörden unerfahrenen und ängstlichen Frau geholfen hat, die entsprechenden Papiere und Beglaubigungen zu erhalten, in der Zwischenzeit verstorben ist, und c) sich alles vor der Verlegung der Hauptstadt abgespielt hat. Einfacher hat es sicher, wer von Yangon kommt und eineN VerwandteN hat, die bei der Regierung arbeitet.


Titel: Re: Heirat
Beitrag von arfe am 05.03.09 um 07:05:25
Alles unsinn. Sowohl das Standesamt (mit Sichtprüfung vom OLG) akzeptieren die Urkunde als auch die Deutsche Botschaft. Es wird nur das Legalisationverfahren ausgesetzt. Wer richtig die Angaben der Deutschen Botschaft liest, ist klar im Vorteil!


Zitat:
Welche Schulen in Burma erteilen Deutschkurse mit Zertifikat, das von Deutschland bzw. der Deutschen Botschaft anerkannt wird? In Burma gibt es meines Wissens kein Goethe-Institut. arfe, wo hat deine Frau Deutsch gelernt?


Auch hier hast Du nicht richtig gelesen. Wenn Du mal die Broschüre (PDF) vom BaMF gelesen hättest, ist es nicht unbedingt erforderlich ein Zertifikat vorzulegen. Die Deutschkenntnisse können auch im Visumsverfahren festgestellt werden. Sorry, aber Du schreibst hier absoluten Unsinn.

Und man kann auch sehr wohl in Yangon Deutsch lernen, wenn auch nicht in guter Qualität. Aber für das Visumsverfahren ist es absolut ausreichend.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von besserwisser am 05.03.09 um 14:18:44
Hallo Arfe. Ich gebe mich geschlagen. Habe wohl nicht lange genug und an den falschen Stellen gesucht (Wer hätte gedacht, dass man bei der Deutschen Botschaft mit englischen Stichworten suchen muss - als Schweizer habe ich schon Mühe die korrekte Information für die Schweiz zu finden). Ich kann nur sagen, dass die Angaben zu den Papieren meiner Frau korrekt sind.
Offenbar ist es für die Deutschen in der Zwischenzeit wesentlich einfacher geworden, eine Burmesin zu heiraten. Ich habe allerdings immer noch nicht verstanden, wie eine burmesische Freundin ohne Papiere das Visum für Deutschland erhält, damit man sie hier heiraten kann (ohne Heirat in Myanmar). Offensichtlich habe ich das entscheidende Merkblatt immer noch nicht gefunden.
Könntest du noch die Links zu den verschiedenen Merkblättern angeben und sagen, von welcher Urkunde du sprichst, die akzeptiert wird. Da du ja schon fast über Insiderwissen verfügst  würde mich interessieren, wie lange diese Sichtprüfung durch das OLG und das Legalisationsverfahren so etwa dauert, insbesondere wenn keine offiziellen burmesischen Papiere vorhanden sind. Und wie kulant das Botschaftspersonal bei der Deutschprüfung ist.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von christian1973 am 03.09.09 um 11:52:09
danke

das hier zu lesen macht mir mut.
ich möchte meine freundin auch heiraten.
wünscht mir glück!!

:) :) :) :) :)

Titel: Re: Heirat
Beitrag von christian1973 am 04.09.09 um 08:43:51
ein großes DANKE an arfe für das informative telefongespräch.

gruß
christian

Titel: Re: Heirat
Beitrag von HTC am 06.09.09 um 22:08:30
Falls eine Adresse für einen Deutschkurs benötigt wird, bitte eine PN an mich. Ich kenne in Yangon eine Lehrerin, welche wirklich sehr zuverlässig ist. Sie bietet neben normalen Deutschunterricht auch Privatunterricht an.
Wie auch schon von arfe oben erwähnt, haben die Kurse in Yangon natürlich nicht die Qualität wie vom Goethe Institut. Soweit ich aber weiß, hat bis jetzt jede ihrer Schülerinnen die Prüfung auf der Botschaft bestanden. Ihr Deutsch-Unterricht richtet sich in etwa nach den Niveaustufen A1 und A2 des europäischen Referenzrahmens.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von arfe am 09.09.09 um 20:11:45
Persönlich kann ich die Niveaustufe A1/A2 der genannten Dame nicht bestätigen. Mir erschien der Eindruck, dass es bestimmte Beziehungen zu bestimmten behördlichen Institutionen gibt, um die Visapraxis daraus zu erschweren, um einen anderen (legalen) Weg zu finden.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von ardesign am 29.05.10 um 08:08:33
Hallo zusammen,

ich bin neu hier und haben die Beiträge zu Eheschließungen mit Burmesinnen mit großem Interesse gelesen. Mein Anliegen betrifft (noch) nicht die Heirat, passt aber hoffentlich trotzdem in diesen Thread.

Ich habe in Thailand Verwandtschaft, die ich häufig besuche. Auf meiner letzten Reise dorthin habe ich in Bangkok meine burmesische Freundin kennen gelernt. Sie wohnt und arbeitet seit vielen Jahren dort (legal) und spricht auch fließend Thai. Sie reist regelmäßig an ihren Geburtsort Dawei/Burma, um ihre dort lebende Mutter und ihre Geschwister zu besuchen.

Vor weiteren Schritten in Richtung Zusammenleben und Heirat möchte ich meine Freundin gerne nach Deutschland einladen, damit sie das Land kennen lernen kann. Über die Einreisebedingungen, Übernahme diverser Kosten usw. habe ich mich informiert. Das deutsche Auswärtige Amt hat mir auch bereits bestätigt, dass meine Freundin ihr Visum für Deutschland mit ihrem burmesischen Pass bei der deutschen Botschaft in Bangkok beantragen kann (und dazu nicht extra nach Burma reisen muss).

Meine Freundin würde mich sehr gerne besuchen, sieht aber Probleme bei einer Reise nach Deutschland. Sie hat angeblich die Auflage, sich regelmäßig bei der burmesichen Botschaft in Bangkok zu melden. Unterlagen darüber hat sie offenbar aber nicht. Sie glaubt auch, dass sie Schwierigkeiten bei der Wiedereinreise nach Burma bekommen werde, wenn ihr Pass Einreisestempel eines anderen Landes aufweise.

Ich werde meine Freundin im Juli erneut in Bangkok besuchen und würde die Möglichkeiten für ihren Besuch in Deutschland gerne abschließend klären. Deshalb wüsste ich gern, ob jemandem hier ein ähnlicher Fall bekannt ist oder ob mir jemand Tipps geben kann.

Im Voraus vielen Dank!

P. S.: Meine Freundin möchte mir natürlich auch ihr schönes Heimatland zeigen - dazu hat mir dieses Forum schon viele spannende Anregungen gegeben!

Titel: Re: Heirat
Beitrag von big4 am 29.05.10 um 21:49:18
hallo ardesign,
entscheidend für ein visum nach DE ist doch wohl der pass. du wirst nicht erwarten können, dass der deutsche botschafter in Thailand über die ausreise einer burmesin in ein schengen land entscheidet.
es könnte dein glück sein, wenn der deutsche botschafter in myanmar wohlwollend die ausreise einer burmesin nach DE prüft. ich sehe es eher von nachteil, wenn deine freundin von thailand aus die ausreise betreibt. (Burmesinnen in Thailand haben nicht selten den gleichen ruf, wie die Thai mädchen, zumal sie dort oft auch käuflich sind). deshalb sind ihre chancen ein visum zu erhalten mit erhöhten problemen bedacht. Unmöglich ist es aber nicht...man braucht nur viel geduld und oft mehrere anläufe. sprich mal mit deiner ausländer behörde und bereite eine einladung vor. deine freundin kennt sicher VEGA tours in BKK soi 11/1 der sukhumvit. was raten die denn??
gruß

Titel: Re: Heirat
Beitrag von arfe am 30.05.10 um 15:11:34
Hallo big4,

das ist so nicht richtig. Entscheidend für die Deutsche Botschaft ist, wo ihr ständiger Aufenthalt ist. Im Falle von ardesgin's Freundin, hat sie ein Arbeitsvisum für Thailand. Die Deutsche Botschaft in Bangkok kann also sehr wohl über ein Schengenvisum (Besuchsvisum) entscheiden.

Burmesinnen haben in Thailand nicht den gleichen Ruf wie Thai Mädchen. Auch der Deutschen Botschaft in Bangkok ist es bekannt, dass die meisten Burmesinnen Arbeitsmigratinnen sind und einen regulären und seriösen Job nachgehen. Problematisch wäre es, wenn sie sich illegal in Thailand aufhalten würde, was aber hier eindeutig nicht der Fall ist.

Die Ausländerbehörde hat in Deutschland rein gar nichts mit einem Schengenvisum zu tun. Das Schengenvisum wird nur von der Deutschen Botschaft ausgestellt und ist NICHT zustimmungspflichtig bei der Ausländerbehörde wie z.B. bei einem nationalen D-Visum für Deutschland. Das Einzige, was er braucht, ist eine Verpflichtungserklärung (VE), die von der Ausländerbehörde geprüft und ausgestellt wird. Erforderlich ist bei Angestellten meist die letzten sechs Lohnbescheinigungen und ein Mietvertrag/Mietabrechnung.

Ich hoffe, ich konnte hier mal konkret aufklären.

Anmerken möchte ich allerdings, dass ein Schengenvisum sehr oft an die fehlende bzw. nachweisliche Rückkehrbereitschaft scheitert.

Grüße,
arfe

Titel: Re: Heirat
Beitrag von besserwisser am 31.05.10 um 08:33:50

arfe schrieb am 30.05.10 um 15:11:34:
Anmerken möchte ich allerdings, dass ein Schengenvisum sehr oft an die fehlende bzw. nachweisliche Rückkehrbereitschaft scheitert.


Dies ist wohl die entscheidende Bemerkung!!!  :'(
Wie beweist man die eigene Rückkehrbereitschaft???
Damit sind der Willkür Tür- und Tor geöffnet, rechtliche Zuständigkeit hin oder her.

Aber unmöglich ein Visum zu erhalten ist es sicher nicht. Deshalb ich hätte gerne einmal eine Statistik gesehen, wieviele Visas für burmesische Besucher bewilligt bzw. abgelehnt wurden. Oder können andere Forumteilnehmer über Erfolg/Misserfolg berichten?

Titel: Re: Heirat
Beitrag von arfe am 31.05.10 um 08:54:02

Zitat:
Dies ist wohl die entscheidende Bemerkung!!!  :'(
Wie beweist man die eigene Rückkehrbereitschaft???
Damit sind der Willkür Tür- und Tor geöffnet, rechtliche Zuständigkeit hin oder her.


Es ist natürlich sehr schwierig zu beweisen. Die Rückkehrbereitschaft wird meistens durch die starke Verwurzelung im Heimatland bewiesen. Wie z.B. eigenes Kind, feste Arbeit usw. Wobei Arbeit mit Vertrag in Südostasien und insbesondere in Myanmar so gut wie gar nicht gibt.


Zitat:
Aber unmöglich ein Visum zu erhalten ist es sicher nicht. Deshalb ich hätte gerne einmal eine Statistik gesehen, wieviele Visas für burmesische Besucher bewilligt bzw. abgelehnt wurden. Oder können andere Forumteilnehmer über Erfolg/Misserfolg berichten?


Diese Statistik kann Dir nur das Auswärtige Amt in Deutschland geben. Bei Familienzusammenführungen gab es laut kleiner Anfrage der GAL und der Linken im Bundestag eine Äußerung mit Statistiken der einzelnen Ländern.

Persönlich kenne ich einige Fälle von Ablehnungen bei burmesischen Besuchern. Leider weil viele aus Unwissenheit sich schlecht vorbereitet haben und die Regularien nicht kannten.

Grüße,
arfe

Titel: Re: Heirat
Beitrag von coco am 04.05.12 um 00:49:38
Kennt eventl. auch jemand die Bestimmungen für Österreich....!!!??

Umso mehr ich mich informiere umso verwirrter bin ich....!! Damit ich private Nachrichten senden kann muss ich zwei Einträge verfassen...will mich nämlich gerne privat an jemanden Wenden....!!

Freue mich trotzdem über aktuelle News zum Theme Touristenvisum für Österreich ....!!! lg

Titel: Re: Heirat
Beitrag von coco am 04.05.12 um 00:49:51
:)

Titel: Re: Heirat
Beitrag von ardesign am 17.05.12 um 09:49:18
Geschafft! Meine burmesische Freundin wohnt nun in Deutschland und wir werden in Kürze heiraten. Die Bewilligung des Ausreisevisums war langwierig, umständlich und mit hohen Kosten verbunden. Hervorheben möchte ich, dass es ausschließlich die deutschen Behörden waren, die Schwierigkeiten bereitet und durch alle möglichen (Nach-) Forderungen immer wieder für Verzögerungen gesorgt haben. Die zuständigen Stellen in Myanmar waren dagegen durchweg hilfsbereit und haben erforderliche Unterlagen unproblematisch und zügig zur Verfügung gestellt. Bei Interesse sende ich gerne mehr Informationen per PN.

Wir wären nun an Kontakten zu anderen burmesisch-deutschen Paaren interessiert, insbesondere im Raum Rheinland/Bergisches Land/Ruhrgebiet.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von arfe am 17.05.12 um 20:21:37
ardesign, Du weiss allerdings, dass Deine Freundin ein paar günstigere Voraussetzungen hatte als andere Burmesen, weil sie mit einem Arbeitsvisum in Thailand gelebt hat und dadurch den Lebensmittelpunkt in Thailand hatte und die Deutsche Botschaft dann in Bangkok zuständig ist. In Yangon bei der Deutschen Botschaft wird das Spiel dann wieder viel schwieriger, weil es kein Goethe Institut gibt bzw. andere anerkannte Institutionen dieser Art, die für die normale Bevölkerung zugänglich ist. Das Prozedere ist sonst, was die Papiere betrifft bis auf das Legalisationsverfahren, das gleiche. Da ist es sogar noch einfacher, weil Geburtsurkunde und Ledigkeitsstand nicht überprüfbar sind.

P.S. Bevor es jemand einwirft. Ja, ich weiss, dass viele Thais auch nur buddhistisch heiraten.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von ardesign am 14.10.12 um 10:35:34
Wie ich in einem anderen Thread bereits geschrieben habe, haben wir mittlerweile geheiratet und leben gemeinsam in Deutschland. Im kommenden Frühjahr wollen wir erneut Myanmar besuchen.

Es scheint ja in diesem Forum noch mehrere Mitglieder zu geben, die mit Burmesinnen verheiratet sind - wir würden uns über Kontakte sehr freuen. Uns würde interessieren, welche Erfahrungen über die Anmeldung der Eheschließung in Myanmar vorliegen. Ist das überhaupt möglich? Sind irgendwelche Schwierigkeiten zu erwarten? Werden deutsche Dokumente anerkannt? Kann man sich ggf. an die Botschaft in Berlin wenden?

Auch von Interesse: Ist es mir als Ehemann einer Burmesin möglich, über Land nach Myanmar ein- und wieder auszureisen?

Besten Dank im Voraus für Antworten!

Titel: Re: Heirat
Beitrag von arfe am 20.10.12 um 13:30:43

ardesign schrieb am 14.10.12 um 10:35:34:
welche Erfahrungen über die Anmeldung der Eheschließung in Myanmar vorliegen. Ist das überhaupt möglich? Sind irgendwelche Schwierigkeiten zu erwarten? Werden deutsche Dokumente anerkannt? Kann man sich ggf. an die Botschaft in Berlin wenden?


Grundsätzlich nein. Spätestens wenn ein neuer Reisepass für Deine Frau in Berlin beantragt wird, hat die Botschaft davon Kenntnis. Die Ehe kann nicht in Myanmar eingetragen werden. Wenn der Reisepass beantragt wird, Deine Frau nicht studiert, wird eine Kaution von 1000,00 EUR fällig plus den Gebühren für den neuen Reisepass. Die 1000,00 EUR gibt es nur zurück, wenn sie wieder nach Myanmar zurück will oder die Deutsche Staatsangehörigkeit annimmt.


Zitat:
Auch von Interesse: Ist es mir als Ehemann einer Burmesin möglich, über Land nach Myanmar ein- und wieder auszureisen?


Grundsätzlich ist es Dir als Ausländer nicht erlaubt über Land nach Myanmar ein- und auszureisen. Mit Ausnahme über ein Tagesvisum wie z.B. über Thailand in Mae Sot oder Chiang Mai.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von JensAu am 28.04.14 um 12:40:43
Hallo, ich hole das Thema mal wider rauf! Ich möchte eine Frau aus Myanmar Heiraten. Wir überlegen dort zu Heiraten. Allerdings ist die Frage ob das überhaupt möglich ist. Auf der Seite der deutschen Botschaft steht folgendes:

Eheschließung deutscher Staatsangehöriger in Myanmar

Das noch aus der britischen Kolonialzeit stammende, aber nie förmlich aufgehobene Ehe- und Personenstandsrecht lässt Eheschließungen von Ausländern in Myanmar grundsätzlich zu. Uns liegen jedoch Informationen vor, nach denen die Militärregierung offenbar 1998 allen nach dem Gesetz zur Vornahme von Eheschließungen Berechtigten untersagt hat, an Eheschließungen mit Ausländern mitzuwirken. Diese Weisung wurde nie veröffentlicht. Faktisch scheint es Ausländern damit derzeit nicht möglich zu sein, in Myanmar eine wirksame Ehe zu schließen. Es liegen allerdings vereinzelte Berichte vor, denen zufolge zivile Standesbeamte oder christliche Pfarrer dennoch Ehen unter Beteiligung von Ausländern geschlossen haben. Ob diese Ehen nach myanmarischem und damit auch nach deutschem Recht wirksam sind, ist zweifelhaft. Angesichts dieser Unsicherheiten sollten Deutsche keine Eheschließung in Myanmar anstreben.


Ist es doch besser hier zu Heiraten? Hoffe die Bürokratie macht es uns nicht zu schwer. Einen Deutschkurs fängt sie nächsten Monat am Goethe Institut an.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von ardesign am 28.04.14 um 13:25:30

JensAu schrieb am 28.04.14 um 12:40:43:
Hallo, ich hole das Thema mal wider rauf! Ich möchte eine Frau aus Myanmar Heiraten. Wir überlegen dort zu Heiraten. Allerdings ist die Frage ob das überhaupt möglich ist. Auf der Seite der deutschen Botschaft steht folgendes:

Eheschließung deutscher Staatsangehöriger in Myanmar

Das noch aus der britischen Kolonialzeit stammende, aber nie förmlich aufgehobene Ehe- und Personenstandsrecht lässt Eheschließungen von Ausländern in Myanmar grundsätzlich zu. Uns liegen jedoch Informationen vor, nach denen die Militärregierung offenbar 1998 allen nach dem Gesetz zur Vornahme von Eheschließungen Berechtigten untersagt hat, an Eheschließungen mit Ausländern mitzuwirken. Diese Weisung wurde nie veröffentlicht. Faktisch scheint es Ausländern damit derzeit nicht möglich zu sein, in Myanmar eine wirksame Ehe zu schließen. Es liegen allerdings vereinzelte Berichte vor, denen zufolge zivile Standesbeamte oder christliche Pfarrer dennoch Ehen unter Beteiligung von Ausländern geschlossen haben. Ob diese Ehen nach myanmarischem und damit auch nach deutschem Recht wirksam sind, ist zweifelhaft. Angesichts dieser Unsicherheiten sollten Deutsche keine Eheschließung in Myanmar anstreben.


Ist es doch besser hier zu Heiraten? Hoffe die Bürokratie macht es uns nicht zu schwer. Einen Deutschkurs fängt sie nächsten Monat am Goethe Institut an.


Der deutschen Botschaft in Yangon liegt seit September 2013 ein offizielles Schreiben vor, nach dem myanmarischen Staatsbürgern die Heirat mit Ausländern grundsätzlich gestattet ist. Ich kenne das deutsch/myanmarische Paar, dass von dieser Regelung vermutlich als erstes erfolgreich Gebrauch gemacht hat. Die Umsetzung soll jedoch umständlich gewesen sein.

Näheres gerne per PN, ggf. auch zur Heirat in Deutschland - wie weiter oben zu lesen, bin ich auch mit einer Burmesin verheiratet.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von JensAu am 28.04.14 um 18:07:23
Vielen dank, für die Antwort. Also es scheint mir besser hier zu Heiraten und dort nur eine Traditionelle Hochzeit zu Feiern.

Hast du dort oder hier geheiratet? Ich denke ist schwierig das Zeitlich alles zu Managen. PN kann ich erst nach 3 Beiträgen verschicken.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von ardesign am 28.04.14 um 20:03:10

JensAu schrieb am 28.04.14 um 18:07:23:
Vielen dank, für die Antwort. Also es scheint mir besser hier zu Heiraten und dort nur eine Traditionelle Hochzeit zu Feiern.

Hast du dort oder hier geheiratet? Ich denke ist schwierig das Zeitlich alles zu Managen. PN kann ich erst nach 3 Beiträgen verschicken.


Wir haben in Deutschland geheiratet. Das ist zeitaufwändig, aber letztlich machbar. Viel hängt von den örtlichen Behörden deiner Stadt ab (Standesamt, Ausländerbehörde). Wie ich weiter oben schrieb, waren die Behörden in Myanmar unproblematisch. Wir mussten auch nirgends Schmiergeld zahlen.

Wie gesagt, Näheres gerne per PN. Schreib einfach noch irgendeine andere Mail und dann kannst du mich kontaktieren.

Titel: Re: Heirat
Beitrag von JensAu am 28.04.14 um 22:03:03
ok, ist ja nun mein dritter Beitrag also sollte es jetzt gehen ;-)

Titel: Re: Heirat
Beitrag von arfe am 02.05.14 um 12:17:06

JensAu schrieb am 28.04.14 um 18:07:23:
Vielen dank, für die Antwort. Also es scheint mir besser hier zu Heiraten und dort nur eine Traditionelle Hochzeit zu Feiern.

Hast du dort oder hier geheiratet? Ich denke ist schwierig das Zeitlich alles zu Managen. PN kann ich erst nach 3 Beiträgen verschicken.


Das Heiraten ist grundsätzlich durch diverse Reformen in Myanmar möglich, allerdings müßtes Du zum Buddhismus konvertieren. Dazu benötigt man dann ein Schreiben von einem Abt.

Die sicherste Methode ist allerdings in Deutschland zu heiraten, weil die Rechtskraft dann nicht angezweifelt werden kann.

Bitte beachte, dass vor Einreise die erforderlichen Sprachkenntnisse Deutsch nach Level A1 erforderlich sind.

In Yangon gibt es seit geraumer Zeit ein Goethe Institut. Ohne den Nachweis der Sprachkenntnise (Zertifikat) wird Deiner Freundin/Verlobten kein Visum erteilt. Ein Sprachkursvisum kannst Du getrost vergessen und die werden nur noch mit einer guten Begründung erteilt. Vorher war es mal möglich, weil es kein Goethe Institut in Yangon gab.

Ein Schengen Visum ist theoretisch möglich und man könnte damit auch in Deutschland heiraten, allerdings muss sie dann wieder ausreisen und die Aufenthaltserlaubnis zur Familienzusammenführung (FZF) nachholen.

Von unseriösen Tipps wie ich sie hier teilweise schon gelesen habe, rate ich Dir grundsätzlich ab. Solltest Du weitere Auskünfte benötigen, dann kannst Du mich per PN erreichen.

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